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Die langsamste Baustelle Österreichs. Der Burgbau zu Friesach. Gestaltung: Bea Sommersguter. Moderation und Redaktion: Marie-Claire Messinger

Im kärntnerischen Friesach wird in Handarbeit eine mittelalterliche Burganlage errichtet - und das, obwohl die älteste Stadt Kärntens bereits über mehrere mittelalterliche Burgen verfügt. Aber der Neubau, der 30 bis 40 Jahre dauern soll, versteht sich als historisches Experiment.
Verwendet werden dabei nur jene Materialien und Techniken, die auch schon vor 1000 Jahren zur Verfügung standen. Vorbild ist das französische Guédelon, wo seit 1997 nach mittelalterlichen Methoden an einer Burg gebaut wird - mittlerweile eine beliebte Touristenattraktion.

Ähnliches wünscht man sich auch für Friesach. Bis 2015 werden die Handwerker zum Großteil vom AMS bezahlt, danach soll der Bau mit Eintrittsgeldern finanziert werden.

Im Ort selbst ist das Projekt umstritten.

Service

2013 - Familientage am Burgbauplatz
Jeden Donnerstag bis 29. August 2013 finden um 14:30 Uhr Familien-Führungen am Burgbaugelände statt. Im Anschluss tauchen die Kinder mit Kreativprogrammen spielerisch in die Ritterzeit ein.

Besichtigungen für Einzelbesucher nur mit Führung jeweils Dienstag bis Sonntag um 9:30 Uhr, 11:00 Uhr, 14:00 Uhr und 16:00 Uhr
Burgbaubeitrag 2013:
Kinder (6-14 Jahre) € 2,-
Grundwehrdiener, Zivildiener, Jugendliche (15-18 Jahre) € 4,-
Erwachsene € 8,-
Familienkarte (2 Erwachsene, Kinder) € 15,-
Senioren (mit gültigem Ausweis) € 6

Postanschrift:
Fürstenhofplatz 1
A-9360 Friesach
Tel.: +43 4268 22 13-18 oder DW 43
E-Mail
Burgbau Friesach

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