Dimensionen

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

1. Warum Übergewicht Tumorwachstum begünstigen kann
2. E-Book & Co - Umblättern mit einem Augenzwinkern
3. Leuchtstoffe für die weiße LED
4. Musiker unter Stress

Redaktion und Moderation: Franz Tomandl

1. Warum Übergewicht Tumorwachstum begünstigen kann

Zwischen Übergewicht und Krebs besteht eine Risikoverbindung. Das haben epidemiologische Studien gezeigt, also Studien, die sich mit der Verbreitung von Krankheiten in der Bevölkerung befassen. Fettleibigkeit und Diabetes begünstigen das Wachstum von Tumoren. Bei welchen Krebsarten dieser Zusammenhang gegeben ist und wie er auf molekularer Ebene ausschaut, ist aber erst ansatzweise bekannt. Interessante Forschungsergebnisse zu diesen Fragen liefern die Arbeiten des Molekularbiologen Stephan Herzig vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Herzig untersucht die molekulare Verbindung zwischen Stoffwechsel- und Tumorerkrankungen und hat eine Reihe von gemeinsamen molekularen Schaltern gefunden.Sie könnten Angriffspunkte für Medikamente sein. Mit Stephan Herzig, Molekularbiologe, Uni Heidelberg und Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg. Autorin: Maria Mayer.

2. E-Book & Co - Umblättern mit einem Augenzwinkern

Smartphones, Tablet-Computer und E-Books lassen sich bequem über den Touchscreen bedienen. Künftig soll es aber noch einfacher werden: Die Geräte müssen für die Bedienung dann nicht einmal mehr berührt werden. Das Ziel: Wer etwa eine Seite im E-Book umblättern möchte, muss dafür nur kurz mit dem Auge blinzeln. Das genügt. Forscher der Technischen Universität Berlin wollen genau das erreichen - und sie sind dem Ziel schon sehr nahe gekommen. Berührungslose Interaktion ist das Schlagwort - und bei einigen Anwendungen auf Tablet-Computer & Co funktioniert das bereits. Selbst das Fingertippen auf den Bildschirm fällt dann weg. Mit Steffen Zander Jan-Niklas Antons von der TU Berlin. Autor:Thomas Gith.

3. Leuchtstoffe für die weiße LED

Energiesparleuchten haben einen großen Nachteil: Sie enthalten Quecksilber. Sie sind also nicht die beste Option, wenn es darum geht, die Kosten für die Beleuchtung zu senken - und die macht bei Privathaushalten immerhin rund 10 Prozent des Stromverbrauchs aus. Langfristig, da sind sich Fachleute sicher, werden LEDs in unseren Wohnungen für Licht sorgen. Dass es inzwischen auch sparsame Leuchtdioden für weißes Licht gibt, dazu haben Forscher von der Universität München und von der Firma Philips in Aachen beigetragen. Mit Wolfgang Schnick, Anorganische Festkörperchemie, Universität München. Autor: Hellmuth Nordwig.

4. Musiker unter Stress

Musik macht das Leben schöner. Sie steigert das emotionale Wohlbefinden und kann uns bisweilen mit Glück erfüllen. Aber während die Zuhörer genießen, stehen die Musiker häufig unter extremer Anspannung. Bei einem Liveauftritt müssen sie ihr ganzes Können möglichst fehlerfrei abrufen. Diese Stresssituation hat auch messbare körperliche Folgen, wie eine Studie an Orchestermusikern des Radiosymphonieorchesters Wien vor kurzem festgestellt hat. Mit Karl Böhm, arbeitsmedizinischer Dienst ORF. Autorin: Eva Obermüller.

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