Zeit-Ton extended

100 Mal "skug".
Gestaltung: Rainer Elstner gemeinsam mit skug

Das österreichische Musikmagazin "skug" feierte diesen Herbst seine 100. Ausgabe mit einem Symposium und zwei Festivals. Vor 24 Jahren wurde "skug" als Vierteljahreszeitschrift in Wien gegründet, der Name stand für "subkulturellen Untergrund". Solche Zuschreibungen sind über die Jahre immer redundanter geworden, die Kategorien von Underground und Mainstream haben sich in der Ära der Digitalisierung pulverisiert. Das "Journal für Musik" behandelt Themen der Populärkultur (und weit darüber hinaus) aus den Perspektiven Musik, Film, Literatur, Kunst, Performance und Kulturtheorie und blieb bis heute in seiner Kompromisslosigkeit immun gegenüber Niveau-nivellierenden Tendenzen am Magazinmarkt. Kurz: "skug" bringt interessierten Leserinnen und Lesern hohen Erkenntnisgewinn.

Anhand von "skug" werden wir mit Heinrich Deisl (Chefredakteur) und Alfred Pranzl (Mitbegründer und Herausgeber) zweieinhalb Jahrzehnte Musik- und Diskursgeschichte Revue passieren lassen und mit unseren Studiogästen unter anderem darüber sprechen, welche Funktion Musikjournalismus im Internet-Zeitalter haben kann.

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