Von Tag zu Tag

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"Humanität und Milde ist höchst unangebracht". Habsburgs schmutziger Krieg. Gäste: Hannes Leidinger, Historiker, Verena Moritz, Historikerin. Moderation: Natasa Konopitzky. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79.

General Lothar von Hortstein befahl 1914 seinem Korps "dass während der gesamten kriegerischen Aktion die größte Strenge, die größte Härte und das größte Misstrauen gegen jedermann zu walten hat". Humanität und Milde gegenüber der Bevölkerung seien nicht angebracht. Diese Anweisungen waren durchaus repräsentativ für die Kommandeure der k.u.k. Armeen im Ersten Weltkrieg, liest man in dem neuen Buch von Hannes Leidinger und Verena Moritz. Die Historiker haben in "Habsburgs schmutziger Krieg. Ermittlungen zur österreichisch-ungarischen Kriegsführung 1914-1918" ein dunkles Kapitel der österreichischen Geschichte aufgearbeitet: Geiselnahmen, Deportationen, Internierungen, Exekutionen in der Zivilbevölkerung und Massenhinrichtungen durch die k.u.k. Armee.

Natasa Konopitzky spricht mit Hannes Leidinger und Verena Moritz.

Service

Buch:
Hannes Leidinger, Verena Moritz, Karin Moser, Wolfram Dornik: Habsburgs schmutziger Krieg. Ermittlungen zur österreichisch-ungarischen Kriegsführung 1914-1918, Residenz Verlag.

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