Journal-Panorama

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Burundi - Ein Land in der Sackgasse
Gestaltung: Simone Schlindwein

Das kleine, bettelarme Land im Herzen Afrikas steht vor dem Abgrund. Mit 69 Prozent hat sich Burundis Präsident Pierre Nkurunziza im Amt bestätigen lassen, dabei ist eine dritte Amtszeit laut Verfassung illegal. Über 150.000 Menschen sind seit Beginn der Krise im Mai in die Nachbarländer geflohen. Die meisten sind Frauen und Kinder, und es werden täglich mehr.

Bis zu 1000 Menschen, so die jüngsten Zahlen des UN-Flüchtlingshilfswerks, fliehen täglich aus Burundi. Die meisten aus Angst, denn das Regime verhaftet jeden, der sich kritisch gegenüber der Regierung äußert. Selbst hochrangige Politiker und Generäle der Armee sind desertiert, weil sie mit der Politik von Präsident Nkurunziza nicht einverstanden sind. Die Internationale Gemeinschaft hat die Wahl als nicht legitim eingestuft. Die wichtigsten Geldgeber - die USA, die EU und Belgien - haben die Hilfsgelder eingefroren. Damit geht jetzt der Staat nach und nach pleite.

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