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Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

Georgien: Sternwarte Abastumani. Wie Hingabe und Enthusiasmus in harten Zeiten die Tradition retten. Gestaltung: Tatjana Montik

Astronom zu sein, ist nicht einfach. Sich der Astronomie in Georgien zu widmen, ist eine noch größere Herausforderung. Denn nach dem Zerfall der Sowjetunion wurde die Astronomie in Georgien stark in Mitleidenschaft gezogen. Dennoch haben die georgischen Astronomen sogar in den krisenreichen 1990er Jahren, als im Lande der Bürgerkrieg wütete und es weder Gas noch Strom gab, ihre wissenschaftlichen Forschungen nicht unterbrochen. Die Sternwarte in Abastumani gibt es seit 1932. Aber ihre Anfänge reichen noch in die Zarenzeit zurück. In der Sowjetzeit war das wissenschaftliche Städtchen der Sternwarte eine Elitesiedlung. Olga Sova ist dort aufgewachsen, und sie berichtet mit Liebe und Nostalgie über ihre Kindheit und führt uns in der Sternwarte herum. Bis heute lebt die wissenschaftliche Tradition weiter - dank Enthusiasten wie Eduard Dschaniaschwili und Givi Kimeridze. Tatjana Montik hat die Sternwarte besucht und nachts im Teleskop Mond und Sterne beobachtet.

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