Schon gehört?

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Die Ö1 Club-Sendung.
1. Eine Blasmusikkapelle im Festspielhaus St. Pölten
2. Ernst Molden präsentiert neues Album im Stadtsaal
3. Fabelwesen auf Schloss Halbturn

En avant, marche
Am 10. Juni präsentiert das Festspielhaus St. Pölten gemeinsam mit dem Impulstanzfestival "En avant, marche" von Alain Platel und Frank van Laecke. Nach der erfolgreichen Theaterproduktion "Gardenia" im Jahr 2010 schließen sich der belgische Choreograf und Regisseur Alain Platel, der Theatermacher Frank Van Laecke und der Komponist Steven Prengels jetzt ein weiteres Mal zusammen und begeben sich für "En avant, marche!" weit hinein in das Feld ländlicher Musiktradition. Der Schauplatz: ein Orchester. Mit Theater, Tanz und viel Musik zeigen die drei, wie ein solches Ensemble als wertvolles soziales Refugium für Menschen funktioniert, die trotz persönlicher Unterschiede eine gemeinsame musikalische Leidenschaft verbindet. Hauptfigur des gleichzeitig berührenden und humorvollen Stücks ist ein alternder Posaunist, der krank wird und deshalb gegen seinen Willen an die Becken versetzt wird. Alain Platel: Am 10. Juni im Festspielhaus in St. Pölten.


Schdrom - neues Album von Ernst Molden
2015 trat Carl Manzano, der Direktor des Nationalparks Donauauen, mit dem Auftrag anErnst Molden heran, , zum 20jährigen Jubiläum des Naturschutzgebietes einen Liederzyklus zu schreiben. Der Künstler sagte sofort zu, sind doch die Donauauen schon seit seiner Kindheit so etwas wie ein seelisches Zuhause. Der Dschungel aus Weiden und riesigen Pappeln, das Dickicht, das Geflecht verschlungener Altarme unter der Kuppel des Waldes, seine Tierstimmen und Schlammgerüche, das Licht an den Donaustränden, der Wind, das alles hat ihn in seiner künstlerischen Arbeit beeinflußt. Für das Projekt "Schdrom" begab sich Ernst Molden letztes Jahr in die Wildnis zwischen Orth an der Donau und Stopfenreuth und kehrte am Ende des Sommers mit 12 Liedern in die Zivilisation zurück. Am 8. Juni präsentieren Ernst Molden und Band "Schdrom" im Wiener Stadtsaal. Beginn ist um 20:00 Uhr.

Tier-Mensch, Mythos, Fabelwesen und Wirklichkeit
Drachen gibt es auch zur Zeit in der Schau "Tier-Mensch, Mythos, Fabelwesen und Wirklichkeit" zu sehen. Die Jahresausstellung auf Schloss Halbturn im Burgenland erzählt von der vielseitigen Beziehung zwischen Mensch und Tier. Außergewöhnliche Exponate aus dem zoologischen Bereich, Fabelwesen, chinesische Tiere wie auch Kunstinstallationen illustrieren, was uns Menschen seit jeher in besonderer Weise mit Tieren verbindet. Die Schau ist zu sehen bis zum 26. Oktober, von Dienstag bis Sonntag und Feiertags von 10:00 bis 17:00 Uhr.

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