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1. Die Lüge vom Christkind - psychologisch gesehen
2. Wann das Christkind zum süßen Baby wurde
3. Urmenschengene machen unempfindlich für Kälte

1. Die Lüge vom Christkind - psychologisch gesehen

"Übermorgen kommt das Christkind oder der Weihnachtsmann und bringt Geschenke". Das sagen viele Eltern ihren Kindern kurz vor Weihnachten. Aber "dürfen" Eltern das? Britische Forscher fürchten: Es könnte das Vertrauen der Kinder erschüttern, wenn sie dahinter kommen, dass das alles nicht stimmt. Eine Wiener Kinderpsychologin gibt hingegen Entwarnung.
Gestaltung: Ruth Hutsteiner
Mit: Hedwig Wölfl, klinische Kinderpsychologin und Geschäftsführerin des Kinderschutzzentrums "Die Möwe"


2. Wann das Christkind zum süßen Baby wurde

Mit der Figur des Christkinds beschäftigt sich auch die Kunstgeschichte. Maria Theissen, Forscherin am Institut für Mittelalterforschung der österreichischen Akademie der Wissenschaften, hat mittelalterliche Buchmalerei analysiert. Und da zeigt sich: Das Christkind war nicht immer ein Kind, im Frühmittelalter wurde es als kleiner Erwachsener dargestellt, um es gottähnlicher zu machen. Zum süßen Baby wurde das Christkind erst im Spätmittelalter.


3. Urmenschengene machen unempfindlich für Kälte

Gene des Denisova-Menschen, einer längst ausgestorbenen Urmenschenart, sorgen bei den Inuit dafür, dass sie Kälte besonders gut aushalten. Das zeigt eine aktuelle Studie, von der auch science.ORF.at berichtet.
Gestaltung: Eva Obermüller


Redaktion: Elke Ziegler

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