Eingang der Saalburg bei Bad Homburg

AP/MICHAEL PROBST

Grenzerfahrungen im Römischen Reich

Leben am Limes.
Von Wolfgang Slapansky

Der Limes war eine Grenzbefestigung des Römischen Reichs, die ab dem 1. Jahrtausend n. Chr. errichtet wurde. Kastelle, Türme mit Wachtposten in regelmäßigen Abständen, Holzpflöcke oder Marschlager markierten die Grenze. Natürliche Grenzen wie Flüsse wurden ebenso in den Limes integriert und militärisch durch Soldaten auf Booten gesichert. Es konnten auch kilometerlange Steinmauern sein.

Der Limes war keineswegs ein "Eiserner Vorhang". Er war einerseits eine Militärgrenze, um das Römische Reich in allen Randgebieten zu schützen, andererseits und vor allem eine Zoll- und Personengrenze. Man wollte genau wissen, welche Waren und welche Personen die Grenze passierten. Rund sechs Jahrhunderte lang prägte der Limes die Grenze des Römischen Reichs. Mit dessen Ende verschwanden auch nach und nach die Anlagen an der Grenze.

Sendereihe