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"Gott würfelt nicht". Reflexionen über den Zufall.

Gestaltung: Michael Reitz

Er hat Mathematiker zu Theorien beflügelt und Komponisten von Mozart bis John Cage inspiriert - der Zufall. Die Philosophie hat versucht, ihn in den Griff zu bekommen, die Theologie mit ihm gerungen. Denn: wo der absolute Zufall herrscht, verlieren allwissende Weltenplaner an Einfluss. Oder ist der Zufall nur eine andere Erscheinungsform dessen, was die Welt im innersten zusammenhält?

Am Beginn der Neuzeit steht der Versuch, ihn in den Griff zu bekommen, die Welt durch das Ausschließen dieses unberechenbaren Geschehens, das sich unserer Absicht entzieht und unserem Verstand entgegensteht, berechenbarer zu machen. Gelungen ist dies mit Sicherheit nicht. Doch gibt es den Zufall eigentlich? Oder ist er nur ein Wort für etwas, dass wir nicht oder noch nicht mit naturwissenschaftlichen und mathematischen Methoden berechnen und klassifizieren können? Michael Reitz sucht mit seinen Interviewpartnern Antworten auf diese Fragen.

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