Stadion, Vogelperspektive

AFP/VANDERLEI ALMEIDA

Grün ist nur der Rasen

Können Sportgroßveranstaltungen nachhaltig sein?
Von Sonja Bettel

Olympische Spiele oder eine Fußballweltmeisterschaft austragen zu dürfen, galt lange Zeit als Renommee für Städte und Länder. Doch in den vergangenen Jahren ist die Zahl der Gemeinden und Regionen, die sich gegen eine Kandidatur entschieden haben, gestiegen. Nicht selten gingen dem massive Bürgerproteste voraus. Die Gründe: Immense Kosten, hektische Bautätigkeiten zu Lasten der Bewohner, große Belastungen durch den riesigen Besucherandrang, soziale Probleme, Sportstätten, die nach dem Event leer stehen, Schulden, Umweltschäden. - Das Internationale Olympische Komitee scheint inzwischen Probleme zu haben, Bewerber für die Winterspiele in westlichen Ländern zu finden. Abhilfe soll ein Strategiepapier schaffen, in dem viel von Nachhaltigkeit steht. Aber ist das überhaupt möglich: Sportgroßveranstaltungen wirtschaftlich, ökologisch und sozial nachhaltig zu organisieren und durchzuführen?

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BÜCHER:

Bruno Helbling
Olympic Realities. Sechs Städte nach dem Grossanlass
Verlag Birkhäuser 2015

Andrew Zimbalist
Circus Maximus: The Economic Gamble Behind Hosting the Olympics and the World Cup
Verlag Brookings Institution Press 2015

Chris Dempsey, Andrew Zimbalist
No Boston Olympics: How and Why Smart Cities Are Passing on the Torch
Verlag ForeEdge 2017

Sybille Bauriedl
Spielräume nachhaltiger Entwicklung
Die Macht stadtentwicklungspolitischer Diskurse
oekom verlag München, 2007

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