Vergangen, ach! Verweht ...

mit Helmut Jasbar. Felix Draeseke (1835 - 1913)

Hans von Bülow stellte seinem Freund 1889 folgende Prognose:
"Man wird Deiner Musik - von Sachverständiger-Seite - stets den gebührenden Respekt entgegenbringen, aber auf besondere Sympathie darfst Du nirgends rechnen."

Nach Draesekes Tod wurden seine Werke - besonders seine "Symphonia Tragica", die Zeitgenossen als eine der besten Symphonien überhaupt galt - weiter gepflegt, doch 1914 beendete der Erste Weltkrieg die Bestrebungen, sein Andenken in Ehren zu halten.

Der 1922 verstorbene Arthur Nikisch war einer der letzten Dirigenten, der die Symphonien des Komponisten im ständigen Repertoire führte. Schon in Zeiten der Weimarer Republik galt Felix Draeseke als vergessener Komponist.

Service

Die aktuelle Aufnahme:
Felix Draeseke Symphonien op.12 & op. 40,
Klavierkonzert op.36
Caudius Tanski Klavier
Wuppertal Symphonie Orchester unter George Hanson
2 CDs MDG 2038-2

Sendereihe

Gestaltung

Playlist

Urheber/Urheberin: Eugene Ysaye
Titel: Sonata no 2 Obsession
Ausführender/Ausführende: Stefan Tarara
Länge: 02:42 min
Label: Ars 38 241

Urheber/Urheberin: Eugene Ysaye
Titel: Sonata no 2 danse des ombres
Ausführender/Ausführende: Stefan Tarara
Länge: 05:00 min
Label: Ars 38 241

Urheber/Urheberin: Felix Draeseke
Titel: Concerto for Pianoforte and Orchestra in E-Flat Major, Op. 36
I. Allegro molto
Ausführender/Ausführende: Claudius Tanski, Wuppertal Symphonieorchester
Länge: 10:13 min
Label: MDG

Urheber/Urheberin: Felix Draeseke
Titel: Symphony in G Major, Op. 12
II. Scherzo. Presto leggiero
Ausführender/Ausführende: Claudius Tanski, Wuppertal Symphonieorchester
Länge: 01:00 min
Label: MDG

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