Journale

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache

Beiträge

  • FPÖ: Bedingungen für Koalition

    Alle sind offen für alles - das hören wir zumindest seit dem Wahlsonntag. Aber auch, dass hinter den Kulissen längst die Weichen gestellt werden - die SPÖ wittert schon intensive Verhandlungen zwischen Schwarz/Blau. Die ÖVP ihrerseits sieht den Versuch des Noch-Koalitionspartners SPÖ, Sebastian Kurz durch geheime Absprachen mit der FPÖ auszubremsen.

    Alles nur Taktik oder ist wirklich was dran - nichts geht jedenfalls ohne die Freiheitlichen. Die haben gestern stundenlang hinter verschlossenen Türen beraten - ohne vom Kurs - alles ist möglich - abzuweichen. Deutlich wurde aber einmal mehr, dass die FPÖ das Innenministerium will und - dass sich Norbert Hofer mit der kolportierten Variante, er könnte Erster Nationalratspräsident werden, nicht abspeisen lassen will. Entsprechend groß das Interesse heute Vormittag bei der Pressekonferenz der FPÖ.

  • Rot/Blau-Variante spaltet SPÖ

    Nach der Wahl am Sonntag kommt auch heute keine Koalitionsansage der FPÖ. Und damit bleibt die SPÖ im Spiel - theoretisch zumindest. Heute Vormittag war Parteichef Christian Kern beim Bundespräsidenten.

    Den Regierungsauftrag bekommt aber die ÖVP und ihre Lust auf eine Fortsetzung des gerade erst Beendeten scheint enden wollend zu sein. Bleibt also wieder nur die FPÖ - theoretisch. Denn - auch wenn der Kriterienkatalog das kategorische Nein der Vranitzky-Doktrin zu Rot-Blau ablöst, könnte eine Zusammenarbeit mit den Freiheitlichen die SPÖ zerreißen.

  • Grüne im Schuldendilemma

    Die Probleme der SPÖ hätten die Grünen vermutlich gern. Eine Parlamentspartei nach 31 Jahren zertrümmert. Nicht nur ein politisches, sondern auch ein finanzielles Desaster. Durch den Rauswurf aus dem Nationalrat verlieren die Grünen viel Geld, dazu kommen fünf Millionen Euro Wahlkampf-Schulden. Die müssen jetzt die Landesorganisationen stemmen. Ganz so einfach wird das alles aber nicht werden, meint Hubert Sickinger, Experte für Parteienfinanzierung.

  • Grünen-Chef Kogler setzt auf Länder

    Die Grünen stehen vor einem Scherbenhaufen und der, der ihn wegräumen soll, ist Werner Kogler, 18 Jahre lang für die Grünen im Parlament, über die Parteigrenzen hinweg anerkannt als Finanzexperte, engagierter Kämpfer in Sachen Hypo und jetzt Übergangs-Chef von dem, was von den Grünen noch übrig ist. Er sagt, er verstehe den gestrigen Rückzug von Bundessprecherin Felipe, sie müsse sich jetzt voll auf Tirol und die Landtagswahl im kommenden Jahr konzentrieren – wobei Kogler jetzt überhaupt den Fokus auf die Bundesländer legt.

  • Parteitag: China will sich weiter öffnen

    Das wichtigste politische Ereignis in China, das alle fünf Jahre stattfindet, ist der Kongress der Kommunistischen Partei. Es geht um die Neuordnung der Macht, denn die liegt in China nicht bei der Regierung, sondern bei der KP. Ein Ereignis, das nicht nur mehr als eine Milliarde Chinesen angeht, sondern weltweit aufmerksam beobachtet wird, um Signale für die künftige Ausrichtung der Wirtschaftsmacht China nicht zu verpassen.

    Dreieinhalb Stunden hat Staats- und Parteichef Xi Xinping zur Eröffnung des Parteitags gesprochen und eindringlich vor den Gefahren für China gewarnt, zugleich stellt Xi eine weitere Öffnung des chinesischen Markts in Aussicht.

  • China: Xi will absolute Macht behalten

    China wird seine Tür zur Welt nicht schließen, sagt Staatschef Xi Xinping, warnt aber zugleich vor einer Schwächung der ohnehin mächtigsten Parteiherrschaft. Xi will die absolute Macht behalten. Verhindern will er mit allen Mitteln ein Auseinanderbrechen wie der ehemalige Ostblock, so ORF-Peking-Korrespondent Josef Dollinger im Ö1-Mittagsjournal-Gespräch.

  • Fatah/Hamas: Israel fordert Anerkennung

    Die beiden großen Palästinenserorganisationen Fatah und Hamas haben Schritte in Richtung auf eine innerpalästinensische Aussöhnung gesetzt. Es gilt keineswegs als sicher, dass diese Aussöhnung auch wirklich gelingt, aber Israel hat jetzt schon eine Reihe von Bedingungen für Verhandlungen mit einer palästinensischen Einheitsregierung unter Beteiligung der Hamas gestellt. Die Hamas müsse auf Gewalt verzichten und Israel anerkennen, hieß es in einer Regierungserklärung nach einer Sitzung des israelischen Sicherheitskabinetts.

  • Football: Anti-Rassismus Aktivist ohne Klub

    Aus einer Geste ist in den USA eine nationale Diskussion geworden, die mit Feuereifer geführt wird. Nämlich die Frage ob es angemessen ist wenn Football Spieler beim Abspielen der Nationalhymne knien oder sitzen anstatt zu stehen. Vor einem Jahr hat Colin Kaepernick von den San Francisco 49ers damit begonnen. Viele sind ihm gefolgt. In der neuen Saison hat Kaepernick allerdings keinen neuen Klub mehr gefunden. Deshalb klagt er jetzt die Liga. Sein Anwalt sprach davon, dass Sportler vor solch abgekartetem Verhalten geschützt werden müssten. Die Liga selbst versucht in diesen Tagen einen Ausweg aus dem Problem zu finden.

  • Handynutzung im Urlaub explodiert

    Im Juni sind heuer die Roaming-Gebühren fürs Handy weggefallen. Seitdem ist Telefonieren und Surfen im EU-Ausland so günstig wie zu Hause. Wie zu erwarten war, haben die Österreicher im Urlaub kräftig davon Gebrauch gemacht, mehr telefoniert und länger das Internet genützt. Wie stark die Datennutzung gestiegen ist, das hat aber sogar Experten überrascht.

  • Patentamt lockt Start-ups

    Österreich ist ein Land der Erfinder. Jährlich 12.000 neue Patente kommen aus Österreich, das ist weltweit Platz 11. Allerdings, gibt es viele Ideen und Erfindungen, die nie patentiert werden, weil vor allem junge Star-ups, nicht den Weg aufs Patentamt machen. Gerade einmal ein Prozent der Patente kommt von Start-ups. Das Potential wäre aber viel größter und genau da setzt eine neue Initiative des Patentamts an.

  • Genetisch veränderte Pflanzen am Teller

    Von einer "Revolution in der Pflanzenzüchtung" sprechen Fachleute mit Blick auf neue Züchtungstechnologien. Schneller, billiger, einfacher sei es in den letzten Jahren geworden, das Erbgut von Pflanzen zu verändern. Während Wissenschaft und Wirtschaft schon an konkreten Produkten arbeiten, blicken Politik und Risikoabschätzung gebannt nach Brüssel.

  • Kino: Thriller "Schneemann"

    Er ist einer der erfolgreichsten skandinavischen Krimiautoren: der Norweger Jo Nesbo. Mit „Schneemann“ kommt jetzt die Verfilmung eines seiner Bücher aus der Reihe über Hauptkommissar Harry Hole in die heimischen Kinos. Eigentlich hätte Martin Scorsese die Regie übernehmen sollen, musste aber aus Termingründen absagen. Scorsese fungierte nun als einer der ausführenden Produzenten, während der schwedische Filmemacher Tomas Alfredson, bekannt etwa für seine John-le-Carré-Verfilmung „Dame, König, As, Spion“, die Regie übernahm. Ein Thriller, der mit Spannung erwartet wurde.

  • News in English

    Communist Party congress begins in Beijing / Kenyan official flees to US ahead of election / Trump’s latest travel ban order blocked / Merkel starts coalition talks / Portuguese minister resigns after deadly fires / EU Commission to announce counter terror measures / The Weather

  • Infos en français

    Chine : vers une prolongation du mandat / Syrie : la question des enfants syrien / Irak : l’armée va sécuriser tout le pays / Un artiste russe dans le viseur du kremlin / Autriche : S. Kurz se rend à Bruxelles jeudi / La Grèce veut étendre les critères de relocalisation des réfugiés / La météo

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