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Ö1 Journal um acht

Beiträge

  • Hartinger: Vielleicht zwei Mindestsicherungsmodelle

    Seit Tagen sorgen die Pläne der schwarz-blauen Regierung für eine Reform des Arbeitslosengeldes für Verwirrung. Die Notstandshilfe soll ja abgeschafft werden. Wenn ein Arbeitsloser keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld hat, wird er künftig in die Mindestsicherung rutschen. Und das heißt - zumindest nach den derzeitigen Bestimmungen - dass der Staat auf sein Vermögen zugreift. Mindestsicherungsbezieher dürfen nicht mehr als 4.000 Euro von ihrem Ersparten behalten.

    Im Morgenjournal um 7 versicherte Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) neuerlich, dass Arbeitslosen nichts weggenommen wird von ihrem Besitz. Und zwar auch in der Mindestsicherung. Mit dem Koalitionspartner ist das so aber noch nicht ausgemacht:

  • Nord-/Südkorea: Zeichen der Entspannung

    Die verfeindeten koreanischen Nachbarn sprechen erstmals seit mehr als zwei Jahren wieder miteinander. Die südkoreanische Delegation angeführt vom Verteidigungsminister ist im symbolträchtigen Waffenstillstandsort Panmunjom an der innerkoreanischen Grenze mit einer Delegation aus dem kommunistischen Norden zusammengekommen. Und dieses Treffen bringt zumindest das erwartete Ergebnis: Nordkorea wird dabei sein bei den Olympischen Spielen im Februar. Ein Zeichen der Entspannung, meint Bernhard Seliger von der Hanns-Seidel-Stiftung in Seoul.

  • Öltanker weiter in Flammen

    Letzten Samstag sind vor der Küste Ostchinas ein iranischer Öltanker und ein chinesisches Frachtschiff zusammengestoßen.
    Drei Tage nach der Kollision steht der Öltanker immer noch in Flammen. Die Besatzung des chinesischen Frachtschiffs konnte gerettet werden, von der des iranischen Tankers fehlt jedoch jede Spur. Bis jetzt ist es den Einsatzkräften noch nicht gelungen das Feuer unter Kontrolle zu bekommen.

  • Intel in Verteidigungsposition

    In Las Vegas hat die Unterhaltungselektronik-Messe CES begonnen. Gleich zu Beginn steht sie ganz im Zeichen der jüngsten, massiven Sicherheitslücken bei Computern sowie mobilen Endgeräten wie Laptops oder Smartphones. Eine der betroffenen Firmen ist Intel, einer der größten Hersteller von Prozessoren. Volker Obermayr über den Auftritt des Intel-Chefs in Las Vegas:

  • Buwog-Prozess geht weiter

    Nach zwei Wochen Pause geht der BUWOG-Prozess im Wiener Landesgericht heute weiter. Im Mittelpunkt steht die Befragung von Ex-Lobbyist Hochegger nach dessen Teilgeständnis. Auch das bis vor kurzem nicht bekannte Konto des früheren Finanzministers Karl-Heinz Grasser könnte heute Thema sein.

  • Medikamentenverkauf: DM mit drittem Anlauf

    Drogeriemärkte in Österreich dürfen keine rezeptfreien Medikamente verkaufen. DM will das schon länger ändern, zwei Mal ist das Unternehmen vor dem Verfassungsgericht gescheitert, heuer soll es den nächsten Anlauf geben. Aber auch der Apothekerverband bringt sich schon in Stellung - mit einer Studie, die das Wirtschaftsforschungsinstitut IHS für ihn erstellt hat.

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