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Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

Beiträge

  • SPD: Lob für Schulz-Entscheidung

    Nach der Entscheidung für eine Große Koalition in Deutschland ist man in der SPD bemüht, vorerst keine weiteren Personaldebatten zu führen - zumindest bis zur anstehenden Mitgliederbefragung über die GroKo. Dass Martin Schulz gestern dann doch auf das Amt des Außenministers verzichtet hat, wird allgemein gelobt. Für viele in der SPD wäre ein Eintritt von Schulz in ein Kabinett Merkel wohl ein Wortbruch zu viel gewesen.

  • Semesterferien: Grenzkontrollen zu Deutschland

    Die Reisenden rund um die Semesterferien sorgen auch am Samstag wieder für großes Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen - vor allem in den Skigebieten Westösterreichs. Zusätzlich verschärft wird die Verkehrslage durch die immer noch aufrechten Kontrollen an der deutsch-österreichischen Staatsgrenze. Begründet werden die Checkpoints mit mehr als 14.000 Aufgriffen illegaler Migranten im vergangenen Jahr.

  • Innenminister Kickl verteidigt ÖBB-Entscheidung

    Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) hat nahezu den gesamten Aufsichtsrat der ÖBB ausgetauscht. Die Freiheitlichen haben Derartiges in ihrer Zeit als Oppositionspartei stets als Freunderlwirtschaft kritisiert. Aus Sicht der Regierungspartei FPÖ ändert sich die Perspektive, sagt Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) im Ö1-Journal zu Gast. Das ganze Interview ist im Ö1-Mittagsjournal zu hören.

  • Krankenhaus Nord: Massive Kostenüberschreitung

    Beim bisher noch unvollendeten Bau des Krankenhauses Nord wurden massive Fehler begangen. Das steht in einem Bericht des Bundesrechnungshofs der Wiener Stadtregierung. Die Rathausfraktionen haben jetzt den Rohbericht des Rechnungshofes erhalten, der aus der Sicht des österreichischen Steuerzahlers starken Tobak enthält. Die Rede ist da von einer möglichen Kostenüberschreitung bis zur Fertigstellung um fast die Hälfte: 1,4 Milliarden Euro, statt einer Milliarde. Die Opposition verlangt politische Konsequenzen.

  • Italienische Banken erholen sich

    Lange waren sie Europas Sorgenkinder, jetzt geht es wieder leicht aufwärts mit Italiens Banken. Das zeigen die Bilanzen, die die größten Geld-Institute in diesen Wochen veröffentlichen. Für fast alle gilt: Die Gewinne sind gestiegen, Filialen und Jobs wurden viele gestrichen. Aus österreichischer Sicht ist dabei das Abschneiden der Bank-Austria-Muttergesellschaft besonders interessant.

  • Katalonien im Machtvakuum

    Eineinhalb Monate nach der Regionalwahl in Katalonien sucht das dortige Regionalparlament immer noch nach einem neuen Regierungschef. Der designierte Kandidat Carles Puigdemont befindet sich im Exil und kann laut Gesetz nicht gewählt werden. Doch seine Anhänger beharren auf Puigdemonts Wahl. Daher sucht man nach einem Kompromiss, der dem Willen der Wähler gerecht wird, zugleich die Gesetze erfüllt und nicht wieder einen Konflikt mit Madrid provoziert.

  • Irland: Sinn Fein wählt neue Chefin

    Die irische Sinn-Fein-Partei, die Jahrzehnte lang als politischer Arm der Untergrundorganisation Irisch Republikanische Armee (IRA) gegolten hat, wählt heute eine neue Parteichefin.
    35 Jahre lang war Gerry Adams das Gesicht dieser Sinn-Féin-Partei, die sowohl in der Republik Irland als auch im britischen Nordirland eine wichtige politische Kraft darstellt. Nun tritt der Nordire Adams, der für genau die Verknüpfung von Gewalt und Politik stand, von der Bühne ab.

  • Olympia: Erste Bewerbe mit Medaillen-Hoffnungen

    Der südkoreanische Präsident Moon Jae-in hat in Seoul eine nordkoreanische Delegation mit der Schwester von Diktator Kim Jong-un an der Spitze empfangen. Einzelheiten wurden bisher nicht bekannt. Beobachter erwarten, dass die Delegation Moon eine Botschaft Kim Jong-uns überbracht hat. Kims einflussreiche Schwester Kim Yo-jong hat gestern an der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang teilgenommen. Bei den Winterspielen stehen heute die ersten Bewerbe auf dem Programm, bei auch Österreich Medaillen holen könnte, darunter gleich drei nordische Disziplinen.

  • Österreichische Kulturtage in Israel

    In Israel sind die Österreichischen Kulturtage angelaufen - mit einem Aufgebot von Stars wie Elisabeth Orth, Cornelius Obonya und Andrea Eckert. In Tel Aviv und Jerusalem werden die Werke jüdischer Komponisten und Autoren aufgeführt, die in der Nazizeit in Österreich verboten waren, von Hermann Leopoldi und Armin Berg bis Georg Kreisler und Gerhard Bronner. Zielpublikum sind ehemalige Österreicherinnen und Österreicher, die in Israel ein neues Zuhause gefunden haben. Gerade im heurigen Gedenkjahr sei das besonders wichtig, sagen die Veranstalter.

  • Volkstheater: "Gutmenschen" von Yael Ronen

    Im Dezember 2015 brachte die israelische Theatermacherin Yael Ronen im Wiener Volkstheater das Stück "Lost and Found" zur Uraufführung, eine Komödie über die große Flüchtlingsbewegung des vorangegangenen Sommers und die damit verbundene Atmosphäre zwischen Hilfsbereitschaft und Ressentiments. Nun findet die Komödie, die 2016 mit dem Nestroy-Preis als bestes Stück ausgezeichnet wurde, ihre Fortsetzung: "Gutmenschen" heißt sie und erzählt die Geschichte des Irak-Flüchtlings Yousif weiter, die auf einer wahren Begebenheit beruht.

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