Katharina Stemberger - Im Gespräch

"Nicht politisch zu sein, kann ich mir leider nicht leisten" - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit der Schauspielerin Katharina Stemberger.

Angefangen hat alles ganz harmlos: erst lernte Katharina Stemberger, geboren 1968, Cello zu spielen, dann nahm sie Schauspielunterricht bei der großen, unvergessenen Eva Zilcher. Danach spielte sie auf großen und kleinen Bühnen und Festivals im "Kleinen Prinz" und der "Mutter Courage", in "Die Päpstin" und "Ein Sommernachtstraum". Daneben viel Fernsehen, zuletzt in "Die Rosenheim-Cops" und "Schnell ermittelt".

Aber wirklich einschneidend waren zwei Filme, die sie mit ihrem Ehemann, dem Kameramann und Regisseur Fabian Eder realisiert hat: "Griechenland blüht", 2012, in dem sie sich gegen das internationale Bashing Griechenlands wandten, und "Keine Insel", 2014. Auf Lampedusa, Sizilien und Malta erforschen sie das Schicksal der Flüchtlinge. "Wohin und nicht zurück" folgte 2015: ein Dokumentarfilm zum 20-jährigen Jubiläum des Integrationshauses Wien. Seit kurzem ist Katharina Stemberger nun Vorstandsvorsitzende des Integrationshauses.

Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz macht Stemberger deutlich, warum sie es sich leider nicht leisten kann, nicht politisch zu sein.

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Kunsthistorisches Museum Wien - Ganymed Nature, eine neue Inszenierung von Jacqueline Kornmüller vom 7. März - 16. Juni 2018

Hin & Weg - Tage für zeitgenössische Theaterunterhaltung - Freitag, 10. August - Sonntag, 19. August 2018 in Litschau / Herrensee

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