Sanktionen, Wirtschaftsgeschichte, HPV

Iran-Deal: Auswirkungen auf die Wissenschaft? +++ Internationale Polanyi-Gesellschaft in Wien gegründet +++ Metastudie zur HPV-Impfung

Sanktionen, Wirtschaftsgeschichte, HPV
Iran-Deal: Auswirkungen auf die Wissenschaft? +++ Internationale Polanyi-Gesellschaft in Wien gegründet +++ Metastudie zur HPV-Impfung


Iran-Deal: Auswirkungen auf die Wissenschaft?

Die USA steigen aus dem Atomabkommen mit dem Iran aus, das hat US-Präsident Donald Trump gestern Abend bekannt gegeben und gleichzeitig neue Sanktionen angekündigt. Die Wissenschaft in den USA befürchtet eine weitere Verschlechterung der Beziehungen, in Österreich wartet man ab.
Gestaltung: Elke Ziegler
Mit: Stefan Zotti, Geschäftsführer des Österreichischen Austauschdiensts ÖAD


Internationale Polanyi-Gesellschaft in Wien gegründet

Die Wirtschaft braucht Regeln. Wenn sie keine hat, zerstört sie die Freiheit, auf der sie beruht: Diese Ansicht vertrat der Wirtschaftshistoriker Karl Polanyi in den 1930er Jahren, kurz nachdem er vor den Nazis aus Wien zuerst nach London und schließlich nach Kanada fliehen musste. Polanyis Thesen sind nach wie vor aktuell, meinen die Vertreter einer internationalen Polanyi-Gesellschaft, die gestern in Wien gegründet wurde.

Gestaltung: Lukas Wieselberg
Mit: Andreas Novy, Wirtschaftswissenschaftler und erster Präsident der neuen Polanyi-Gesellschaft

Lese-Tipp:
Mehr über Polanyis wirtschaftshistorischen Theorien können Sie auf science.ORF.at lesen.


Metastudie zur HPV-Impfung

Humanen Papilloma-Viren werden ja für einen Großteil der Fälle von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich gemacht. Nun gibt es eine große Übersichtsarbeit über die Wirkung der Impfung - und zwar von Cochrane (einem weltweiten Netz von Wissenschafterinnen und Ärzten). Mit dem Ergebnis: Von 10.000 Frauen, die zum Start der Studien keine HPV-Infektion hatten, entwickelten später zwei Frauen trotz einer Impfung Krebs-Vorstufen. In der Placebo-Gruppe war dies bei 164 Frauen der Fall. Die Cochrane-Mediziner betonen jedoch, dass keine der 26 zugrunde liegenden Studien lange genug lief, um die Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs zu untersuchen. Folge-Studien seien also notwendig. Details auf science.ORF.at


Redaktion: Barbara Riedl-Daser

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