CD-Hülle mit CD und Booklet

ORF/URSULA HUMMEL-BERGER

Youssou N'Dours Album "Egypt" von 2004

Ö1 Kunstsonntag: Milestones mit Albert Hosp. Statement der Toleranz und der Weltoffenheit

Warum nannte der Weltstar aus dem Senegal diese Platte ausgerechnet "Egypt"? Youssou N'Dour wollte mit diesem, seinem 22. Album, zunächst ganz allgemein den Islam als Religion der Toleranz und Weltoffenheit, als spirituellen Weg von Menschen unterschiedlichster Herkunft ins Bewusstsein rücken.

Ganz konkret wird der Bezug zum aktuellen Ö1-"Nebenan"-Schwerpunkt-Land Ägypten in der Person von Fathy Salama. Der 1969 in Kairo geborene Musiker fungiert auf "Egypt" als Produzent, Arrangeur und Orchesterleiter. Unter seiner Regie spielen auf "Egypt" Musiker aus dem Westen und dem Norden Afrikas miteinander.

Das war 2004 weder etwas Besonderes noch etwas Neues. Doch die feine, akustische, ja, klassische Klangbalance, die Intensität der Soli und darüber die unvergleichliche Stimme von Youssou N'Dour machen aus "Egypt" einen Meilenstein in der Geschichte der World Music und überhaupt genreübergreifender Ideen.

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