Kulturjournal

Beiträge

  • Pavel Kohut wird 90

    Seine Theaterstücke wie die Zirkus-Groteske "August, August, August" oder sein "Armer Mörder" haben über die Jahrzehnte Bühnen von Moskau über Wien bis hin zum Broadway erobert. Heute feiert deren Autor, der tschechisch-österreichische Schriftsteller und Politiker Pavel Kohout seinen 90. Geburtstag.

  • "Zeit mit Ustwolskaja" in Salzburg

    Zur Zeit findet in Salzburg das "Fest zur Festspieleröffnung" statt. Es ist der traditionelle Festspielauftakt eine Woche vor der offiziellen Eröffnung am kommenden Freitag. Ebenfalls Traditon ist die sogenannte " Ouverture spirituelle" deren erstes Konzert heute in der Felsenreitschule zu erleben ist. Festspiel-Intendant Markus Hinterhäuser hat die Konzertreihe "Zeit mit Ustwolskaja" der 2006 verstorbenen Komponistin Galina Ustwolskaja gewidmet. Sie hat nur rund zwei Dutzend Werke hinterlassen, doch diese gelten als außergewöhnlich und einmalig.

  • Von Rom bis Palermo: Oper für alle!

    "Musik im Lastwagen" heißt eine gefragte Initiative der römischen Oper, die ihr Publikum gefunden hat. Im Sommer wird ein aufklappbarer Lastwagen in Stadtrandquartiere geschickt, wo Nachwuchsmusiker und -sänger Kurzformen bekannter Opern präsentieren. Die Konzerte finden abends, open air und gratis statt. So soll Oper unter's Volk gebracht werden. Jetzt gibt es auch in Palermo einen Opernlastwagen, der im sozialen Brennpunktviertel ZEN ein kulturpolitisches Wunder vollbringen soll, wie es offiziell heißt. Oper als sozialpolitische Maßnahme? Davon sind Palermos und Roms Opernmacher fest überzeugt.

  • Padre e figlio: Sergio und Stefano Sollima

    Der italienische Filmregisseur Stefano Sollima hat Roberto Savianos Bestseller "Gomorrah" sowie den Roman "Romanzo Criminale" von Giancarlo de Cataldo mehrteilig für das Fernsehen verfilmt. Aber auch mit Spielfilmen wie "Suburrá" hat er im Mafia-Genre Akzente gesetzt. Heute kommt sein jüngstes Werk "Sicario Teil 2" in die österreichischen Kinos. Der Name Sollima ist übrigens ein Name, der verpflichtet. Bereits Sergio Sollima, Stefanos Vater, war in den 1960er und 70er Jahren einer der prägnantesten Vertreter des europäischen Genrekinos.

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