Ensemble Resonanz spielt Aperghis und Janácek

Janáceks "Tagebuch eines Verschollenen" und eine Uraufführung von George Aperghis. Gestaltung: Nina Polaschegg

"Ich möchte ihnen ein Gesicht geben, nicht nur den ertrunkenen Körpern an Europas Küsten, sondern auch den Lebenden, die ohne Identität, nicht länger als lebend erkennbar, durch Europa wandern", schreibt der griechische und in Paris lebende Komponist George Aperghis zu seinem neuen, vom Ensemble Resonanz in Auftrag gegebenen Werk, in dem er die Verschollenen unserer Zeit thematisiert.

Das Hamburger Spezialistenensemble für zeitgenössische Musik kombiniert diese Uraufführung thematisch passend mit Leos Janáceks "Tagebuch eines Verschollenen" in einer neuen Bearbeitung für Kammerorchester von Johannes Schöllhorn. Gesangssolistinnen sind die Sopranistin Agata Zubel und die Mezzosopranistin Christina Daletska. Es dirigiert Emilio Pomàrico.

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