Journale

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache

Beiträge

  • Sturzflut in italienischer Schlucht

    Nach der Sturzflut in einer Schlucht im Nationalpark von Pollino in Süditalien suchen die Einsatzkräfte weiter nach Vermissten. Die Zahl der Toten ist am Vormittag auf elf gestiegen. 23 Menschen konnten gerettet werden, drei werden noch vermisst. Die Suche nach ihnen ist weiter im Gange.

  • Paris: Brände in Armenvierteln

    In einem Pariser Vorort ist es in den vergangenen Wochen zu gleich zwei verheerenden Wohnhausbränden gekommen. Beim ersten kamen vier Menschen ums Leben, am Wochenende wurden bei einem weiteren mehrere Menschen schwer verletzt. Die Brandursache ist noch nicht geklärt. Doch viele Anrainer und Lokalpolitiker sehen in den desolaten Zuständen der Wohnungen den Grund für die Brände. Gerade in den armen Banlieues im Norden von Paris hausen zehntausende Menschen unter miserablen Bedingungen.

  • Vor 50 Jahren: Ende des Prager Frühlings

    Genau heute vor 50 Jahren wurde in der kommunistischen Tschechoslowakei der Traum vom Aufbruch von Panzern niedergewalzt. Der Prager Frühling, der Versuch der Reformkommunisten unter Parteichef Alexander Dubcek einen Sozialismus zu etablieren, der den Menschen mehr Freiheit gibt, wurde von Truppen des Warschauer Pakts brutal beendet.

    Die Erinnerung an den sowjetischen Einmarsch in Tschechien wirkt bis heute. Auf dem Prager Wenzels-Platz wird den ganzen Tag der Opfer der Invasion gedacht. Ein Rückblick auf die dramatischen Stunden des 21. August 1968:

    >>Journal-Panorama: Juden im Prager Frühling, Ö1 18.25.

  • Coudenhove-Kalergi: Der 21.8.1968

    Die langjährige ORF-Korrespondentin Barbara Coudenhove-Kalergi über die Ereignisse in Prag 1968: Die gebürtige Pragerin war damals junge Journalistin. Sie schildert, wie sie die kurze Aufbruchsstimmung vor dem 21.August, diesen kräftigen Hauch von Freiheit erlebt hat.

    >>Journal-Panorama: Juden im Prager Frühling, Ö1 18.25.

  • Tsipras ruft zu Optimismus auf

    Gestern war es so weit: Nach acht Jahren ist Griechenland aus dem EU-Rettungsschirm entlassen worden. Um dem Staatsbankrott zu entgehen, wurden in drei großen Hilfspaketen knapp 290 Milliarden Euro an Krediten vom Rettungsschirm und vom IWF nach Athen geschickt - im Gegenzug zu harten Wirtschaftsreformen und Sparmaßnahmen.

    Erleichterung und Lob kommt von der EU - den Griechen selbst ist aber weniger zum Feiern zumute. Denn für sie wird sich wohl so bald nichts ändern, ihre Pensionen und Löhne sind gesunken, während die Steuern und Verwaltungskosten gestiegen sind. In seiner ersten offiziellen Ansprache nach dem Ende der Hilfszahlungen hat Ministerpräsident Alexis Tsipras heute trotzdem vor allem Optimismus versprüht - und den Griechen versichert: bessere Tage stehen bevor.

  • Rechtsabbiegen bei Rot im Pilotversuch

    Nach Tempo 140 auf der Westautobahn, der Freigabe des Pannenstreifens auf der A4, der Ostautobahn, kommt jetzt Rechtsabbiegen bei Rot. In den USA gibt es das schon lange, dort darf man überall bei Rot abbiegen, wo es nicht ausdrücklich verboten ist. Soweit will Verkehrsminister Norbert Hofer von der FPÖ nicht gehen. Im kommenden Jahr wird ein Pilotversuch in Linz gestartet.

    An drei Kreuzungen soll dann das Rechtsabbiegen möglich sein, auch wenn die Ampel rot leuchtet. Am Vormittag hat der Minister sein neuestes Projekt vorgestellt.

  • Rechtsabbiegen bei Rot: Pilotprojekt abwarten

    Rechtsabbiegen bei Rot sei an sich nichts Neues, sagt Martin Hoffer, Leiter der Rechtsabteilung des Autofahrerclubs ÖAMTC. Er verweist dabei auf Kreuzungen mit eigenen Abbiegeampeln. Nun würden in dem Pilotprojekt Tafeln für Pkw-, Moped-, Motorrad-Lenker und Radfahrer aufgestellt. Ausgenommen werden Lkws. Dieses Pilotprojekt müsse man jetzt abwarten, meint Hoffer im Ö1-Mittagsjournal, grundsätzlich spreche aber nichts dagegen.

  • Standortgesetz: Zwei Ministerien fehlen

    Weiter Aufregung um das sogenannte Standortentwicklungsgesetz - um genau zu sein, um die Pläne dafür. Seine Befürworter jubeln, dass dadurch große, arbeitsplatzwirksame Bauprojekte beschleunigt werden können. Doch seine Gegner sagen: Dadurch werden Bürgerrechte verletzt und der Umweltbelastung Vorschub geleistet.

    Was sagen der Verfassungsdienst des Justizministeriums und das Umweltministerium im Einzelnen zu diesem Gesetzesentwurf, der aus dem Wirtschaftsministerium stammt? Die Öffentlichkeit weiß es nicht: Denn unter den 61 hochoffiziellen, teils sehr detailreichen und juristisch begründeten Stellungnahmen, die auf der Homepage des Parlaments zu lesen sind, sind diese beiden Ministerien nicht vertreten.

  • Forschungsförderung neu geregelt

    Die Regierung will die Forschungsförderung auf neue Beine stellen und sie will sie effizienter machen - gelingen soll das unter anderem durch eine sogenannte Exzellenz-Initiative, mit der die Spitzenforschung gefördert werden soll. Ob und wieviel mehr Geld es dafür geben wird, ist noch unklar. Beim Wissenschaftsfonds FWF, als zentrale Einrichtung für Grundlagenforschung davon hauptbetroffen, zeigt man sich positiv bis abwartend.

  • Neue Debatte um kürzere Sommerferien

    Alle Jahre wieder - meist gegen Ende des Sommers kommt die Feststellung: die Schulferien dauern viel zu lange. Selten von schon gelangweilten Kindern, eher von erschöpften Eltern oder aus der Politik. Heuer ist es NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger, die im ORF-Fernseh-Sommergespräch das Thema wieder aufrollt.

    Sechs Wochen Ferien im Sommer reichen, findet Meinl-Reisinger. Die verbleibenden Ferientage sollten auf das restliche Schuljahr verteilt werden. Aus den Regierungsparteien gibt es dazu unterschiedliche Signale. Fest steht, dass ÖVP und Freiheitliche ab nächstem Schuljahr Herbstferien wollen, zwischen Nationalfeiertag und Allerheiligen. Wie genau, das will man im Herbst klären.

  • Spiel: Herbstferien statt kürzerer Sommer

    Die Feriendiskussion komme jedes Jahr gegen Ende des Sommers, sagt die Bildungspsychologin Christiane Spiel. Eine Umschichtung auf Herbstferien werde das Problem nicht lösen. Sie verweist unter anderem auf Schulen, die Praktika verlangen oder auf das Lernen für Nachprüfungen zu Schulbeginn. Dafür brauche es die Zeit. Spiel spricht sich hingegen für einheitliche Herbstferien aus, denn die Zeit bis Weihnachten sei lange und sehr prall mit Lernen gefüllt.

  • Gesundheitsversorgung unter der Lupe

    Wir wollen alle so lange wie möglich gesund bleiben und im Falle einer Erkrankung bestmöglich betreut werden - doch macht es einen Unterschied, in welchem Bundesland man lebt? Ist das Gesundheitssystem in einem der neun Bundesländer „besser“ im Sinne von: gesunde Menschen und geringe Kosten?

    Das hat sich die Gesundheitsökonomin Maria Hofmarcher angesehen; die Studie im Auftrag von Gesundheitstechnologieanbieter „Philips Österreich“ wurde am Vormittag beim Europäischen Forum Alpbach präsentiert.

  • "Die Barbaren" und die kulturelle Apokalypse

    Die Barbaren kommen: Im Namen der Modernität drohen sie das Dorf der klassischen Kultur hemmungslos zu plündern. Steht uns also eine kulturelle Apokalypse bevor? Stecken wir mitten in einem epochalen Umbruch ähnlich dem der Aufklärung, jetzt, da Computerisierung und Kommerzialisierung fast aller Lebensbereiche unsere kulturellen Errungenschaften nach und nach verschlingen?

    Der bekannte Autor Alessandro Baricco schrieb eine Reihe von Essays zum Thema, die wöchentlich in der italienischen Tageszeitung „la Republicca“ veröffentlicht wurden. Nun erscheinen sie nun in deutscher Übersetzung in einem Buch mit dem Titel „Die Barbaren“.

    Alessandro Baricco, „Die Barbaren“,erschienen im Hoffmann und Campe Verlag.

  • News in English

    Militants killed after attack in Kabul / 11 killed in flash flooding in Italy / New pricing plan in Venezuela / Australian PM survives leadership challenge / Trump fears "perjury trap" in Russia inquiry / The weather

  • Infos en français

    Combats à Kaboul / Fin de la tutelle grecque : allocution d’A. Tsipras / 50ème anniversaire de l’écrasement du Printemps de Prague / Suites de l’incendie à Aubervilliers, en banlieue parisienne / Italie : 11 randonneurs victimes de la crue d’un torrent / La météo

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