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Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

Beiträge

  • Streit mit Italien: EU zerpflückt Budget

    Warnungen vor einer neuen vielleicht
    noch schlimmeren Euro-Krise
    scheinen Italiens Regierungschef Giuseppe Conte nicht zu kümmern. „Je mehr Zeit vergeht, desto schöner finde ich unser Budget“, sagt Conte am Abend. Für die EU-Kommission ist dieses Budget dagegen ein beispielloser Verstoß gegen die Defizit-Regeln der Union. Neue Schulden - dreimal so hoch wie erlaubt,
    nicht um Investitionen zu fördern, sondern um teure Wahlversprechen einzulösen - will die Kommission nicht hinnehmen.

  • Börsen reagieren mit Verlusten auf Italien-Budget

    Erste Reaktionen aus Rom deuten nicht darauf hin, dass die EU-Kommission Italien vom Schuldenkurs abbringen kann. Ein Land wie Italien werde kein Ultimatum dulden, sagt Vizepremier Luigi di Maio von der 5-Sterne-Bewegung. Die Finanzmärkte wird Italien aber nicht so leicht ignorieren können. Die Börsen reagieren mit immer tieferen Sorgenfalten und mit Verlusten.

  • Fall Kashoggi: USA geraten unter Druck

    Für die USA wird der Fall Kashoggi immer mehr zum Problem. Saudi-Arabien ist ein wichtiger Verbündeter und das saudische Königshaus hat den USA Milliardenaufträge für Panzer, Transportflugzeuge und Fregatten versprochen. Auch Präsident Donald Trump hat praktisch keinen Zweifel mehr, dass der saudische Regimekritiker Jamal Kashoggi ermordet worden ist. Die türkischen Ermittler suchen in einem Wald am Stadtrand von Istanbul nach der Leiche des Journalisten. Washington sieht seine Pläne mit Riad in Gefahr, die Demokraten verlangen schon Konsequenzen, vorerst belässt man es aber bei Drohungen.

  • SPÖ hat Statutenreform beschlossen

    Der SPÖ-Vorstand hat gestern die Statutenreform beschlossen, die eine Öffnung der Partei und mehr Mitsprache für die Mitglieder bringen wird. Wenn auch nicht ganz so wie ursprünglich geplant. Auch die Liste der EU-Kandidaten ist fixiert, der umstrittene Kärntner Spitzenkandidat, der Sohn des Landeshauptmanns, Luca Kaiser ist auf dem aussichtslosen neunten Platz gelandet. Und jetzt an die Arbeit im Parlament - die Partei war lang genug mit sich selbst beschäftigt, räumt die neue SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner ein.

  • Meinl-Reisinger: „Grenzkontrollen schränken Freiheit ein“

    Auf Antrag der NEOS kommt heute der Nationalrat zur zweiten Sondersitzung in dieser Woche zusammen. Nach der Umweltministerin gestern, steht heute der Innenminister im Visier. Es geht nicht um die BVT-Affäre, sondern um den Grenzschutz. Die NEOS werfen Herbert Kickl von der FPÖ wörtlich vor, die Grenzkontrollen heimlich zu verlängern. Laut NEOS-Parteichefin Beate Meinl-Reisinger geht es hier nicht nur um Grenzkontrollen, sondern um die Einschränkung der Grundfreiheiten der Menschen. Sie wirft dem Innenminister vor, aus einer Notsituation zum Normalzustand zu machen.

  • Edward Snowden: Video-Auftritt in Innsbruck

    Vor fünf Jahren haben seine Enthüllungen für einen weltweiten Aufschrei gesorgt. Edward Snowden hat als ehemaliger Mitarbeiter der NSA aufgezeigt, wie ungeniert und großflächig Geheimdienste Daten von uns allen sammeln, Regierungen überwachen und beeinflussen. Präsident Trump forderte die Todesstrafe für Snowden, andere sehen ihn als Helden. Heute lebt Snowden auf Basis eines Geschäftsvisums in Russland. Von dort waren gestern Abend 1200 Studenten des MCI (Management Center Innsbruck) zugeschalten. Es war der erste derartige Auftritt in Österreich.

  • Salzburger Stier 2019 an Lisa Eckhart

    Der „Salzburger Stier“ gilt als renommiertester Kleinkunstpreis im deutschen Sprachraum. Er wird jährlich von den öffentlich-rechtlichen Radiostationen an je einen Künstler bzw. eine Künstlerin aus Deutschland, Österreich und der Schweiz verliehen und ist mit jeweils 6000 Euro dotiert. Gestern Abend wurden die Stierpreisträger 2019 bekanntgegeben. Der Ehrenstier für sein Lebenswerk geht diesmal an Gerhard Polt, die österreichische Preisträgerin ist die 26-jährige Steirerin Lisa Eckhart.

  • Franz Morak mit neuem Album

    In den 1970er war er ein Aushängeschild der hiesigen New Wave Welle, in den 1980ern kantiger Sprecher des Burgtheater-Ensembles, Mitte der 1990er wechselte Franz Morak dann Punk-Outfit und Burgtheater-Robe gegen den Nadelstreif und tauscht die Bühne gegen das Parlament. Wolfgang Schüssel holt ihn in sein erstes schwarz-blaues Kabinett und aus dem Sänger und Songwriter, Schauspieler und Regisseur wird der Staatssekretär für Kunst und Medien. 2008 lässt Morak auch dieses Kapitel hinter sich. Zehn Jahre später nun ein unverhofftes Comeback als Sänger. „Leben frisst rohes Fleisch“ betitelt der 72-Jährige sein Spätwerk, das er gemeinsam mit Christian Kolonovits eingespielt hat.

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