Baustelle

DPA/BERND WÜSTNECK

Mehr Quadratmeter, weniger Bewohner

Von Wohnungsgrößen, Bauvorschriften und Neubauprojekten

Die durchschnittliche Wohnungsgröße hat enorm zugenommen in Österreich: von 69 Quadratmeter Anfang der 1970er Jahre auf 100 Quadratmeter 2017. Gleichzeitig hat sich in diesem Zeitraum die Haushaltsgröße verringert: von 3 auf 2,2 Personen. Damit hat sich die zur Verfügung stehende Wohnfläche für den Einzelnen fast verdoppelt, von 23 auf 45 Quadratmeter. Luxuriöse Verhältnisse, so scheint es, verglichen mit anderen Metropolen wie Paris, London oder New York.
Historisch unendlich weit entfernt vom Mieter oder Besitzer einer modernen Kleinwohnung mit gemeinsamer Dachterrasse erscheint heute der so genannte Bettgeher, der vor nur 100 Jahren oft verzweifelt und vergeblich nach einem Stück Privatheit in überteuerten und überbelegten Zinskasernen suchte.

Was hat sich getan bei den Wohnungsgrößen? Wie werden Neubauprojekte geplant, um der Nachfrage gerecht zu werden - wie läßt sich das mit den Baukosten vereinbaren? Was wird überhaupt nachgefragt? Und was haben die immer schärferen Auflagen für Dämmung, Barrierefreiheit und Brandschutz mit der Wohnungsgröße zu tun?

Nach der Sendung wollen wir von Ihnen hören. Unter 0800 / 22 69 79 erreichen Sie uns kostenlos aus ganz Österreich. Oder Sie schreiben uns ein Mail an: moment@orf.at. In jedem Fall gilt: Kommentare erbeten. Einen Ausschnitt Ihrer Reaktionen senden wir am Mittwoch, den 14.11., in Moment-Echo.

Gestaltung: Alexander Musik

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