Vermummte Person, Schneefall

APA/dpa-Zentralbild/Ralf Hirschberger

Stürmische Höhen I

Es wird unwirtlich heute Abend, windig und kalt. Wir werden einen guten Teil des heutigen Kunstsonntags im Freien verbringen. Zum Beispiel mit den Bronte-Schwestern im nordenglischen Moorland.

In den Tonspuren gibt es einen Besuch im Bronte-Museum in West Yorkshire, wo ein raues Klima herrscht. Julia Reuter hat vor Ort die literarische Entwicklung von Charlotte Bronte und ihren Schwestern Emily und Anne recherchiert.

Dem Wind und dem Wetter sind Kunstwerke im öffentlichen Raum oft ausgesetzt, sie müssen rein physisch also einiges aushalten. In der Förderung von Kunst im öffentlichen Raum stellt Niederösterreich einen Sonderfall dar - dort konnten in den letzten Jahrzehnten hunderte Werke mit Anspruch und Qualität umgesetzt werden; manche waren nur temporär, andere blieben stehen. Und sie machten Niederösterreich nicht nur zu einem weitflächigen Freiluftmuseum, sondern auch zu einem international beachteten Vorzeige-Land für diese Kunstsparte.

Jene Frau, die in ihrer Position als Leiterin der Abteilung Kunst im öffentlichen Raum der Kulturabteilung des Landes Niederösterreich, viel dazu beigetragen hat, heißt Katharina Blaas-Pratscher. Anlässlich ihrer Pensionierung ist sie Studiogast im Ö1 Kunstsonntag und erzählt über die Pionierzeit der Kunst im öffentlichen Raum in Niederösterreich. Am Mittwoch, den 12. Dezember 2018, wird im Kunstraum Niederösterreich in Wien das Buch "Landmarks" präsentiert - ein Rückblick über die Projekte der letzten dreißig Jahre.

Gelegenheiten sich aufzuwärmen wird es auch geben, etwa während der Sendung Milestones, heute mit dem Jazzsaxofonisten Lou Donaldson. Oder mit der Lesung eines literarischen Textes von Gerrit Reinmüller in den Neuen Texten. Und im zweiten Teil des Kunstsonntags steigen wir bequem aufs Auto um - in Radiokunst-Kunstradio nimmt uns der französische Künstler Jerome Noetinger mit auf eine Fahrt von Rives nach Wien.

Sendereihe

Gestaltung

  • Anna Soucek