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Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

Beiträge

  • Schnee-Chaos: Tausende Eingeschneit

    Nach einer kurzen Verschnaupause im Schnee-Chaos hat es wieder zu schneien begonnen. Ganze Orte gehen in den Schneemassen regelrecht unter und wissen schon nicht mehr, wohin mit all der weißen Pracht, die für viele vom winterlichen Segen zur Qual geworden ist. In einigen Bundesländern gilt bereits wieder die höchste Lawinenwarnstufe 5, unter anderem am Arlberg. Rund 170 Straßen sind österreichweit wegen Lawinengefahr gesperrt, zahlreiche Orte von der Außenwelt abgeschnitten. Davon betroffen vor allem Vorarlberg, Tirol und Salzburg.

  • Neuschnee-Situation in finaler Phase

    Bernhard Niedermoser von der Lawinenwarnzentrale Salzburg sieht die außergewöhnliche Neuschnee-Situation in der finalen Phase. „In dem gesamten Alpenbogen, von Frankreich bis Niederösterreich, herrscht hohe Lawinengefahr“, sagt Niedermoser gegenüber Ö1. Eine Entspannung wird es laut Niedermoser schon ab morgen stufenweise geben.

  • Syrien: Trump droht Türkei

    US-Präsident Donald Trump ist gestern Abend wieder auf Kollisionskurs zu seinem NATO-Partner Türkei gegangen. Sollte die Türkei in Nordsyrien Kurden angreifen, ließ Trump via Twitter wissen, dann werde sie - Zitat - "wirtschaftlich zerstört".

  • Brexit-Abstimmung: May will Desaster abwenden

    Das britische Parlament wird morgen über den Austrittsvertrag mit der EU abstimmen. Alles andere denn eine krachende Niederlage von Regierungschefin Theresa May wäre wohl eine Überraschung. May versucht in den letzten Stunden vor der Abstimmung alles, um dieses Desaster abzuwehren, denn nur so kann man die Ablehnung des Brexit-Vertrages durch das Unterhaus bezeichnen. Denn was danach käme, weiß niemand.

  • Jahr der Digitalisierung

    Die Regierung hat bei ihrer Klausur vergangene Woche nicht nur eine Steuerreform angekündigt. Das heurige Jahr wurde zum Jahr der Digitalisierung ausgerufen. Unter anderem wird ab März 2019 die Webseite oesterreich.gv.at online gehen. Damit können Amtswege künftig digital erledigt werden. Im Ö1-Interview betont Wirtschafts- und Digitalisierungsministern Margarete Schramböck, dass aber Amtswege auch weiterhin ohne App möglich sein werden. Dass sich die Wirtschaft bei der Steuerreform hinten anstellen muss, sieht Schramböck nicht. Es werden bereits in der ersten Etappe die kleinen Unternehmen entlastet, so Schramböck gegenüber Ö1.

  • E-Mobilität: Mehr Ladestationen

    Auch beim Thema E-Mobilität hat die Regierung ehrgeizige Pläne. Sie will nach eigenem Bekunden eine Wende hin zu einem klimafreundlicheren Verkehr einleiten. Trotz vergangener und aktueller Förderprogramme spielen Elektroautos im österreichischen Verkehr aber nur eine Nebenrolle, nur zwei Prozent der Neuwagen werden hierzulande von einem Elektromotor angetrieben, in Norwegen etwa ist es bereits ein Drittel. Die meisten Elektroautos werden von Firmen und öffentlichen Stellen gekauft, der Anteil privater Käufer ist im Vorjahr sogar gesunken. Um dem Elektroauto zum Durchbruch zu verhelfen braucht es nach Expertenmeinung eben mehr als finanzielle Unterstützung beim Kauf.

  • Dzevad Karahasan: Ein Haus für die Müden

    Das Scheitern des Vielvölkerstaates Jugoslawien hat der große bosnische Schriftsteller Dzevad Karahasan in Sarajewo hautnah miterlebt. Vor 25 Jahren ist er aus der umkämpften Stadt geflohen. Seither hat er in einer ganzen Reihe von Romanen und Essays dem einst viel gerühmten "Jerusalem des Balkans" ein Denkmal gesetzt. Heute lebt er in Sarajewo und Graz. Drei Jahre nach seinem Opus Magnum "Der Trost des Nachthimmels" kommt heute ein neues Buch von Dzevad Karahasan in den Buchhandel: fünf Geschichten unter dem Titel „Ein Haus für die Müden“.

  • Faschistische Institutionen in Kultur und Wissenschaft

    Der italienische Faschismus als Katalysator moderner und für ihre Zeit europaweit einmaliger Institutionen, die noch heute existieren. Das war das Thema einer zweitägigen Tagung im römischen Nationalinstitut für germanistische Studien. Experten aus den Bereichen Wissenschaft und Kultur beleuchteten den Innovationsgeist des Mussolini-Regimes in den Bereichen Kultur, Kunst, Medien, Forschung und Wissenschaft.

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