Fischstäbchen auf einem Fließband

APA/DPA/ INGO WAGNER

Eckig, zertifiziert und grätenfrei: Das Fischstäbchen wird 60

Die Erfolgsgeschichte des beliebten Lebensmittels beginnt an der deutschen Nordseeküste
Gestaltung: Günter Beyer

Im Jahr 1959 wurden die ersten Tiefkühl-Fischstäbchen produziert. Eines der Erfolgsgeheimnisse der auch von Kindern gerne gegessenen länglichen, quaderförmigen, panierten Fischfilets ist wohl, dass sie gar nicht wie Fisch aussehen, sondern eher wie Bausteinchen. Fischstäbchen gehören weltweit zu den beliebtesten Tiefkühlprodukten.

Bremerhaven an der Wesermündung ist mit einer Produktion von 2,7 Milliarden Stäbchen jährlich die "Welthauptstadt". Sie werden von dort in 20 Länder, darunter nach Österreich, exportiert. Kann man Fischstäbchen angesichts bedrohter Ressourcen in den Weltmeeren überhaupt reinen Gewissens essen? Und darf man den Siegeln für nachhaltig gefangenen Fisch vertrauen, die auf den Verpackungen kleben?

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