Radieschen

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Brücken bauen für Bio

Agrarforschung unterstützt Pioniere in Osteuropa.
Von Sonja Bettel.

In Österreich werden 23,8 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche biologisch bewirtschaftet. Österreich steht in der Europäischen Union an erster Stelle was den Anteil an Fläche und den Anteil an Bio-Betrieben anlagt. Was überrascht: Gefolgt wird es beim Flächenanteil von Estland, wo schon 20,5 Prozent der Agrarböden biologisch bewirtschaftet werden. Seit ihren Beitritten in die Europäische Union ziehen viele Staaten in Zentral- und Osteuropa beim Biolandbau nach - hauptsächlich bei der Produktion von agrarischen Rohstoffen. Geänderte Besitzverhältnisse nach dem Ende der Sowjetunion, die Chance auf neue Märkte und EU-Subventionen sowie eine neue Generation an Landwirten haben in diesen Ländern zu einem Bio-Trend geführt.

Oft mangelt es aber an speziellen Ausbildungen, angepasstem Saatgut, Verarbeitungsbetrieben und am Wissen der Konsumentinnen und Konsumenten darüber, was "Bio" bedeutet. Mit der Unterstützung von Forschungseinrichtungen in Österreich oder der Schweiz werden Brücken nach Osteuropa geschlagen, um den Biolandbau dort zu etablieren.

Service

ICOAS Biolandbaukonferenz in Eisenstadt

Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL

Pannatura

Biofeldtage am Seehof

Ecobreed

ÖMKi, Budapest

Sendereihe

Gestaltung

  • Sonja Bettel