Maroni in der Küche

Esskastanien abseits vom Maroni-Stand
Von der kulinarischen Wiederentdeckung des einstigen "Brot der Armen"

In ihrer grün-stacheligen Hülle fallen Sie im Oktober von den Bäumen: Esskastanien, auch Maroni oder regional Kaestn genannt. In Österreich werden sie meist einfach vom Waldboden aufgesammelt, Plantagen gibt es kaum. Ohne die richtige Behandlung verderben sie nach kurzer Zeit. In aufwändiger Handarbeit werden die Esskastanien deshalb sortiert, geschält und im Ganzen haltbar gemacht oder zu Püree oder Mehl verarbeitet.
In der Küche erlebt das einstige "Brot der Armen" gerade ein Revival. Die Esskastanien wie am Maroni-Stand zu rösten, ist längst nicht die einzige Zubereitungsmöglichkeit. Die Früchte eignen sich hervorragend als Bratenfülle und können beispielsweise in Suppen verarbeitet oder zu glutenfreiem Brot verbacken werden.

Gestaltung: Jana Wiese


Kostnotizen: "Unsere liebsten Wirtshäuser 2019". Severin Corti und Georges Desrues, die Herausgeber neuen des Slow Food-Guides, über das kulinarische Erbe der Nation

Gestaltung: Alexander Bachl

Service

Unsere Liebsten Wirtshäuser
Österreich & Südtirol 2019
Severin Corti & Georges Desrues (Hrg.)
Servus Verlag

Sendereihe