Mann schaut in den Sternenhimmel

AFP/MARCO BERTORELLO

Im Zeit-Raum: Himmlische Wissenschaft

Im Zeit-Raum: Himmlische Wissenschaft. Johannes Kaup im Gespräch mit dem Astrophysiker Franz Kerschbaum über das Universum, den Menschen und die Frage nach Gott. Aufzeichnung aus dem Großen Sendesaal des RadioKulturhauses vom 22. Jänner 2019. Bearbeitung: Haimo Godler.

Wie groß und wie alt ist das Universum? Hat es einen Anfang, hat es ein Ende? Warum leuchten Sterne? Werden wir je außerirdisches Leben finden - und welche Bedeutung hat der Mensch angesichts des Weltalls? Naturwissenschaft und Technik haben einem enormen Erkenntnisgewinn gebracht und zum Fortschritt der Menschheit beigetragen. Die Erkenntnisse der Astrophysik zeigen uns, dass wir in einem dynamischen Kosmos leben, dass Sterne sich entwickeln und auch wieder verlöschen.

Die "Himmlischen Wissenschaften" haben unser Weltbild verwandelt. Es gilt also, die Frage nach dem Menschsein und dem Sinn unserer Existenz, angesichts der Erkenntnisse der modernen Physik neu in den Blick zu nehmen. Franz Kerschbaum ist Professor am Institut für Astrophysik der Universität Wien. Er berät er die Europäische Weltraumagentur ESA. Neben seinen zahlreichen fachwissenschaftlichen Artikeln hat er das Buch "Sonne. Mond und Sterne. 52 kosmische Antworten" verfasst.

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