Ein Haus am Semmering

ORF/BIRGIT POINTNER

"Semmering - Höchste Eisenbahn für Visionäre"

Mit der Eisenbahn hat die Blütezeit des Tourismus am Semmering begonnen: Nach der Eröffnung der Südbahnstrecke zwischen Gloggnitz und Mürzzuschlag 1854 wurden nach und nach große Hotels wie das "Südbahnhotel" oder das "Panhans", Pensionen und Gasthäuser zum Ziel von Sommerfrischlern, Adeligen, Künstlern und Geschäftsleuten vor allem aus Wien. Doch viele Prachtbauten von damals stehen heute leer, werden renoviert oder warten auf Investoren. Die Gemeinde Semmering lebt vom Tourismus, von der Kommunalsteuer, den Kurtaxen und dem, was die Gäste im Ort ausgeben. Man setzt auf Schifahrer, Wanderer, E-Bike-Fahrer und versucht, mit alternativen Konzepten wie dem Vermieten einer ganzen Villa inklusive Butler-Service Gäste in die Region zu holen. Spätestens wenn der Semmering-Basis-Tunnel 2026 fertig ist und Lastenzüge unterirdisch unterwegs sind, braucht man aber ein Konzept "aus einem Guss", wie Tourismusexperten sagen. Man brauche mehr als Hotels und Seilbahnen, man brauche eine Vision. Birgit Pointner hat sich für SALDO auf Spurensuche gemacht und mit Menschen am Semmering über ihre Pläne und Wünsche gesprochen.

Gestaltung: Birgit Pointner
Moderation: Barbara Battisti

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