Eine begrünte Wand in Singapur

ORF/ISABELLE ORSINI-ROSENBERG

Singapur: Harmonie, Toleranz und Miteinander

Der asiatische Stadtstaat im Porträt
Gestaltung: Lena Bodewein und Holger Senzel

Singapur wirkt wie das stadtgewordene Paradies: ehrgeizige Architektur, begrünte Hochhausfassaden, Parks und Gärten. Der Verkehr auf den großen Straßen ist moderat. Man sieht nur schöne, große Limousinen. Die Regierung hat das Autofahren so astronomisch teuer gemacht, dass einkommensschwache Besitzer alter Schrottkisten keine Chance hätten, diese anzumelden. Die Einnahmen aus dem Autoverkehr fließen in den öffentlichen Nahverkehr. Die U-Bahnen in Singapur sind so sauber und gepflegt wie anderswo die Operationssäle: glänzender Marmor, polierter Edelstahl, streifenfreies Glas. Keine weggeworfenen Zigarettenkippen oder Kaugummis. Niemand drängelt, alle sind höflich, und Verspätungen so außergewöhnlich, dass sie am nächsten Tag auf der Titelseite der "Singapore Straits Times" gemeldet werden. In Singapur herrscht Ordnung. Wer sich nicht daran hält, wird äußerst streng bestraft.

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