Museum der Viren

1. Schadprogramme als Ausstellungsstücke
Gestaltung: Sarah Kriesche

2. Parlamentarier wollen Auskunft zu Google-Standortdaten

1. "I love You!" Mails mit dieser verheißungsvollen Ankündigung erhielten im Jahr 2000 viele Computerbesitzer. Klickte man allerdings auf den Anhang, infizierte man sich mit einem Computervirus. Bis zu 10 Milliarden Dollar soll der Schaden weltweit ausgemacht haben. Nicht zuletzt, weil Gesetze gegen Computerkriminalität vielfach erst später eingeführt worden waren, wurde der mutmaßliche Verfasser freigesprochen.
Die Schadsoftware selbst gilt mittlerweile als veraltet. Genauso wie FRODO, GIRLS, HATE oder SKYNET. Die Schadprogramme aus den 90ern haben ihren Weg aber in ein virtuelles Museum gefunden, das Malware Museum. Dort kann man sich gefahrlos ansehen, wie die Vorfahren moderner Viren, Würmer und Trojaner ihr Unwesen getrieben haben, berichtet Sarah Kriesche.

2. In den USA wollen führende Parlamentarier Auskunft von Google über eine Datenbank, die die Ortsangaben von Hunderten Millionen Mobilfunkgeräten speichert. Nach einem Bericht der New York Times soll die Datenbank Sensorvault Standortdaten zu jedem Nutzer von Android-Software auflisten, teilweise bis ins Jahr 2009 zurück.


Moderation und Redaktion: Franz Zeller

Service

Malware Museum
Mikko Hypponen


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