Tagpfauenauge

DPA/UWE ZUCCHI

Ein farbenfroher Falter

Die Biologin Andrea Grill über das Tagpfauenauge
Teil 4: Fragile Schönheiten
Gestaltung: Maria Harmer

Von den Meeresküsten bis zu Höhenlagen von 2500 Metern kommt es vor: Das Tagpfauenauge zählt auch in Österreich zu den häufigen Tagfalterarten und ist an seiner auffallenden Augenzeichnung auf den Flügeln leicht zu erkennen. Die großen Augenflecken, die dem bunten Falter seinen Namen gaben, geben vor, zu einem viel größeren Tier zu gehören und täuschen so die Fressfeinde des Schmetterlings. Im Ruhezustand, wenn die Flügel zusammengeklappt sind, sieht der Schmetterling mit seinen dunklen Flügelunterseiten aus wie ein vertrocknetes Blatt und verschmilzt optisch mit seiner Umgebung.

Im Winter finden erwachsene Falter oft auch in Kellern und auf Dachböden ein für sie geeignetes Plätzchen, die ersten warmen Frühlingstage nutzen sie dann für die Paarung. Die aus den abgelegten Eiern schlüpfenden Raupen verpuppen sich und werden - den Kreis schließend - wieder zu erwachsenen Schmetterlingen mit der für die Tagpfauenaugen typischen Farbgebung und Zeichnung.

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