Ein Handabdruck in einer Mauer aus Erde

AFP/JEFF PACHOUD

Die Erforschung der Erdställe

Paläontologe geht uralten Rätseln nach

Otto Cichocki ist Paläontologe an der Universität Wien. In seiner Freizeit widmet sich der Forscher einem archäologischen Rätsel: geheimnisvollen unterirdisch angelegten Gangsystemen, sogenannten "Erdställen". Cichocki geht nach streng wissenschaftlichen Methoden vor. Jede spirituelle oder esoterische Anwandlung, Stichwort: Kraftplätze, liegt ihm fern. Erdställe sind oft nur wenige Meter lange, sehr enge Gangsysteme unter alten Ansiedlungen.

An der Deutung der künstlichen Kleinhöhlen scheiden sich in Forscherkreisen vehement die Geister. Im Großen und Ganzen gibt es zwei Gruppen mit zwei Theorien. Die einen sehen Erdställe als Schutzräume, die anderen als Kulträume. Für beide Thesen könnte es Anhaltspunkte geben. Wissenschaftlich haltbare Beweise fehlen jedoch. -
Gestaltung: Markus Moser

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