Ö1 Journale

Ö1 Journal um acht

Beiträge

  • Moskau: Hunderte Festnahmen bei Golunow-Kundgebung

    In Moskau sind bei einer nicht genehmigten Solidaritätskundgebung für den russischen Enthüllungs-Journalisten Iwan Golunow am Abend Hunderte Menschen festgenommen worden. Unter ihnen auch der Kreml-Kritiker Alexej Nawalny, er ist mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Auch viele der Festgenommenen konnten am Abend wieder Nachhause gehen.

  • Japans Premier Abe als Vermittler im Iran-Konflikt

    Bei einem Besuch in der iranischen Hauptstadt Teheran hat Japans Premierminister Shinzo Abe vor einem unbeabsichtigten Gewaltausbruch im Nahen Osten gewarnt. Es ist der erste Iran-Besuch eines japanischen Regierungschefs seit mehr als 40 Jahren - und ein weiterer Vermittlungsversuch im angespannten Verhältnis zwischen Teheran und Washington.

  • Freies Spiel der Kräfte im Nationalrat

    Im Nationalrat war gestern zu beobachten, wie das sogenannte freie Spiel der Kräfte Gestalt annimmt. Da entstehen innerhalb der fünf Fraktionen durchaus interessante Allianzen: SPÖ, Freiheitliche und Liste Jetzt sind sich beim sogenannten Papa-Monat einig.


    Ebenfalls auf dem gesetzgeberischen Weg und mit Chance auf Verwirklichung sind das generelle Rauchverbot in der Gastronomie und das Verbot des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat. Die inhaltlichen Abstimmungen darüber erfolgen aller Voraussicht nach im Juli.

  • Brinek: "Viel zu tun noch im Strafvollzug"

    Im Nationalrat werden heute die drei neuen Volksanwälte bestellt. Die ÖVP nominiert Werner Amon, die SPÖ Bernhard Achitz und die FPÖ schickt Walter Rosenkranz ins Rennen. Volksanwältin Gertrude Brinek und ihre Kollegen Günter Kräuter und Peter Fichtenbauer scheiden mit Ende Juni aus dem Amt.


    Gertrude Brinek zieht eine positive Bilanz. Die Volksanwaltschaft sei so etabliert wie nie zuvor und auch die Menschenrechtsprüfung sei so aufgestellt, dass Österreich mittlerweile als internationales Modell gelte, so Brinek gegenüber Ö1.


    Noch viel zu tun gebe es auf dem Gebiet des Strafvollzugs. Es gebe zu viele Menschen auf engem Raum, die Einschlusszeiten seien zu hoch, Werkstätten sperren zu früh zu. Das seien eigentlich Rechtsansprüche der Betroffenen und führe zu erhöhter Aggression, so Brinek.

  • 5G-Frequenz-Auktion in Deutschland zu Ende

    Nach drei Monaten und einem zähen Ringen ist die Auktion von 5G-Frequenzen in Deutschland zu Ende gegangen. Sie spült deutlich mehr Geld in die deutsche Staatskasse als erwartet - nämlich 6,5 Milliarden Euro, die die vier Teilnehmer Deutsche Telekom, Vodafone, Telefonica Deutschland und Drillisch ausgeben.

  • Tirol-Hochwasser: Pegelstände stabil

    Die Hochwasser-Gefahr am Inn dürfte sich heute langsam entspannen. Die Pegel sind seit Mitternacht auf hohem Niveau nicht mehr weiter gestiegen. Weil von der Schweiz her am Inn kein Hochwasser mehr nachkommt, gehen die Pegel westlich von Innsbruck heute Früh schon zurück.

  • Vorsicht bei mobilen Klimageräten

    Nachdem mobile Klimageräte heuer bereits zweimal in Österreich zu Kohlenmonoxid-Vergiftungen geführt haben, mahnt die Feuerwehr zur Vorsicht. Mobile Klimageräte können die Abgase von Gasthermen zurück in die Wohnung saugen. Und das ist lebensgefährlich, denn Kohlenmonoxid ist geruchlos. Die Feuerwehr appelliert deshalb, Klimageräte nicht selbst einzubauen.

  • HPV: Das Risiko des Humane Papillomavirus

    In Wien findet derzeit die Europride statt.
    Insgesamt 50 Veranstaltungen stehen auf dem Programm, darunter der sogenannte Medical-Day im Europride-Village am Rathausplatz, an dem die Gesundheit von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transidenten, queeren und intersexuellen Menschen im Mittelpunkt steht. Dort wird auch HPV ein Thema sein, das Humane Papillomavirus, das sexuell übertragbar ist. Eine HPV-Infektion kann in Folge zu einer Krebserkrankung führen. Ein Risiko, von dem mehr Menschen betroffen sind, als allgemeinhin angenommen wird.

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