Feridun Zaimoglu

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Von Menschen und Göttern

Feridun Zaimoglu und Günter Senkel zu Gast bei Wolfgang Popp

Feridun Zaimoglu hat 1995 mit "Kanak Sprak" sein literarisches Debüt abgeliefert und bekam von der Literaturkritik daraufhin das Etikett "Bürgerschreck" verpasst. Seit damals hat sich Zaimoglu aber zu einer der bedeutendsten Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur entwickelt. So gewann er 2003 beim Bachmann-Wettbewerb den Jury-Preis und war nicht weniger als sieben Mal für den Deutschen Buchpreis nominiert - mit Romanen wie "Isabel", "Siebentürmeviertel" oder "Evangelio". Schreibt Feridun Zaimoglu für die Bühne, dann immer zusammen mit seinem Koautor Günter Senkel. Seit den 1990er Jahren sind die beiden ein Team, ihre Stücke, darunter "Nathan Messias", "Schwarze Jungfrauen" oder "Schattenstimmen", wurden am Schauspiel Düsseldorf, am Theater Hebbel am Ufer und am Schauspiel Köln gezeigt. Kommenden Mittwoch, 9. Juni, feiert ihr neues Drama "Babylon" bei den Sommerspielen Melk Premiere. Ein Stück, das rund um die Errichtung des Turms zu Babel spielt und Menschen und Götter zusammenbringt.

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