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Ö1 Mittagsjournal

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Beiträge

  • Strache verzichtet auf EU-Mandat

    Der nach dem Ibiza-Skandal zurückgetretene FPÖ-Chef und Vizekanzler Strache nimmt das EU-Mandat, das er dank 45.000 Vorzugsstimmen bei der EU-Wahl bekommen hat, nicht an. Diese Entscheidung sei "kein Ergebnis politischen Kalküls, sondern schlicht eine von mir persönlich getroffene Entscheidung", sagt er in seiner Facebook-Erklärung. Strache kündigte zudem erneut an, dass er ein politisches Comeback anstrebt.

  • FPÖ-Reaktionen auf Strache-Rückzieher

    Die FPÖ ist in einem Dilemma: An sich gelten die politischen Spielregeln auch für sie, insbesondere wenn man wirklich wieder in die Regierung will. Da gilt es, einen klaren Strich zu Strache zu ziehen. Aber in der FPÖ ist Strache nach wie vor eine Größe, nicht nur auf Facebook, sondern - siehe Europa-Wahl - auch als Stimmenbringer. Dass Strache nun einen Rückzieher macht, wird in der FPÖ positiv aufgenommen.

  • Wie geht es weiter nach Straches Rückzieher?

    H.C. Strache nimmt sein EU-Mandat also nicht an. Aber hatte er überhaupt wirklich die Wahl? Wie verhält es sich mit Philippa Straches Kandidatur für die Nationalratswahl? Und wird H.C. Strache selbst auf die Polit-Bühne zurückkehren, und wenn ja, wann? Eine Analyse von Edgar Weinzettl.

  • Gläubige beten für Kurz

    Wien an diesem Wochenende: Auf der Straße Hunderttausende bei der Regenbogenparade, darunter Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Und in der Stadthalle zehntausend Gläubige bei einer Veranstaltung von "Awakening Europe", einer freikirchlichen Bewegung mit missionarischem Anspruch und Heilungs-Folklore auf der Bühne. Mit dabei: der abgewählte Bundeskanzler Sebastian Kurz, für den in der Stadthalle gebetet und ganz offen Wahlwerbung gemacht worden ist.

  • Bundesheer-Budget: Auslandseinsätze in Gefahr

    Verteidigungsminister Thomas Starlinger droht angesichts der angespannten Budgetlage im Bundesheer mit einem schrittweise Rückzug der Bundesheer-Auslandsmissionen in Bosnien und im Kosovo. Diese seien bei der derzeitigen Ressourcenlage nicht aufrecht zu erhalten, so der minister. Die Entscheidung liege aber bei der nächsten Regierung.

  • Weltweit mehr Investitionen in Atomwaffen

    Die Gefahr durch Atomwaffen wächst wieder, zu diesem Schluss kommt das international renommierte Schwedische Friedensforschungsinstitut SIPRI. Die Zahl der Atomsprengköpfe ist im letzten Jahr zwar gesunken, dafür arbeiten immer mehr Staaten an neuen, moderneren Atomwaffen.

  • Iran: EU-Außenminister zurückhaltend

    In Luxemburg beraten heute die Außenminister der EU über die Lage in der Golfregion nach den Angriffen auf Tankschiffe. Die USA und auch Großbritannien geben dem Iran die Schuld an der Eskalation, der Iran weist die Vorwürfe zurück. Und die EU-Außenminister setzten vorerst auf Zurückhaltung und Zeitgewinn.

  • Italiener über drohendes EU-Verfahren

    Italien droht wegen seiner zu hohen Neuverschuldung ein EU-Defizitverfahren. Die EU-Finanzminister haben sich bei ihrem Treffen in Luxemburg in den vergangen beiden Tagen noch nicht klar dafür ausgesprochen. Die EU-Kommission hatte ein solches vor mehr als einer Woche empfohlen. Doch die Botschaft auf EU-Ebene ist klar: Italien muss jetzt überzeugende Argumente liefern, um ein Defizitverfahren zu verhindern. Eine Kursänderung ist bisher aber nicht in Sicht: Die italienische Regierung will darlegen, dass Mehr-Einnahmen von Steuern die Neuverschuldung bremsen werden. Und was denken die Italiener dazu?

  • Politiker-Mord in Deutschland: Spur in rechtsextreme Szene

    Vor zwei Wochen ist in Deutschland der CDU-Politiker Walter Lübcke mit einem Kopfschuss getötet worden. Jetzt wurde ein Mann verhaftet, offenbar aus der rechtsextremen Szene: Der Verdächtige soll nach Recherchen mehrerer deutscher Medien vorbestraft sein und zumindest in der Vergangenheit enge Kontakte in die rechtsextreme Szene gehabt haben. Lübcke war dort ein Feindbild, weil er sich im Flüchtlingssommer 2015 als Regierungspräsident von Kassel für eine humane Aufnahme von Flüchtlingen stark gemacht hat. Sein Tod war von Hasskommentaren im Internet begleitet.

  • Stichwahl in Guatemala

    Wer folgt dem Komödianten Jimmy Morales als Präsident oder Präsidentin Guatemalas nach? Diese Frage konnte bei der gestrigen Wahl noch nicht entschieden werden, denn keiner der 19 Kandidaten konnte die Mehrheit der Wählerstimmen in Guatemala erlangen. Nun zeichnet sich eine Stichwahl zwischen zwei nicht besonders beliebten Politikern ab. Im August müssen sich die Menschen des mittelamerikanischen Landes zwischen der ehemaligen First Lady Sandra Torres und dem ehemaligen Gefängnisdirektor Alejandro Giammatei entscheiden.

  • 47 Millionen Menschen ohne Strom - wie geht das?

    Ein beispielloser Stromausfall hat am Wochenende für Dunkelheit in Argentinien und Uruguay gesorgt. 47 Millionen Menschen waren bis zu 15 Stunden lang von der massiven Störung betroffen. Wie kann so etwas passieren? Ein Gespräch mit Gerhard Christiner, Vorstand der Austrian Power Grid (APG), die den gesamten Stromverlauf in Österreich koordiniert.

  • „Deckenregen“ im KH Nord

    Die Pannenserie rund ums Krankenhaus Nord reißt nicht ab. Nun sind Videos aufgetaucht, die zeigen, wie im Bereich um den Schockraum Wasser aus den Deckenleuchten rinnt. Schuld daran soll eine defekte Reinigungsanlage gewesen sein, heißt es vom Krankenanstaltenverbund KAV.

  • Rückholungen aus Ausland steigen

    Die Österreicherinnen und Österreicher fahren kürzer, dafür aber auch öfter auf Urlaub. Die Folge: Es passieren auch mehr Notfälle im Ausland. So ist die Zahl an Rücktransporten beim ÖAMTC im Vorjahr um 15 Prozent gestiegen und auch für heuer rechnet mit einem Anstieg von 10 Prozent.

  • Raubverlage schaden der Wissenschaft

    Pseudoverlage unterwandern die Wissenschaft. Diese gewinnorientierten Unternehmen geben vor, wissenschaftliche Zeitschriften zu verlegen oder Konferenzen zu organisieren. In Wirklichkeit wird alles veröffentlicht – ohne Qualitätskontrolle, Hauptsache, es wird dafür bezahlt. Auch 500 Wissenschaftler und Forscherinnen aus Österreich haben in den letzten Jahren bei solchen Raubverlagen publiziert, das belegen dem ORF vorliegende Daten, die für das Ö1-Wissenschaftsmagazin Dimensionen ausgewertet wurden.


    Mehr zum Phänomen der Raubverlage und ihre Rolle in der Wissenschaft ist heute in den „Dimensionen“ um 19.05 Uhr zu hören.

  • Im Kino: "Der Klavierspieler vom Gare du Nord"

    Künstlerische Genialität, aber ein grober Mangel an Disziplin - eine nicht unbedingt neue Prämisse geht dem französischen Film „Der Klavierspieler vom Gare du Nord“ voraus. Wie aus einem jungen verwahrlosten Mann in Paris nicht nur ein guter Pianist, sondern am Ende auch noch ein ordentlicher Mensch wird, das erzählt Regisseur Ludovic Bernard nicht zuletzt als Liebeserklärung an die klassische Musik. Ab Donnerstag ist „Der Klavierspieler vom Gare du Nord“ in den heimischen Kinos zu sehen.

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