Music for Social Change, Film über alternatives Wohnen, Wiedereröffnung der Bibliothek in Beirut

1. 10 Jahre Superar
2. Film: "Der Stoff, aus dem Träume sind" zeigt alternative Wohnprojekte
3. Nationalbibliothek Libanon

Beiträge

  • 10 Jahre Superar

    Heute Abend findet im MuTh, dem Konzertsaal der Wiener Sängerknaben ein Benefizkonzert für den Verein "Superar" statt. Singen und musizieren werden dabei Künstlerinnen und Künstler der Wiener Staatsoper, darunter Camilla Nylund, Rachel Frenkel und die Philharmonic Five. Gemeinsam mit den Wiener Sängerknaben werden außerdem einige Kinder des Vereins Superar auftreten. Superar ermöglicht Kindern aus sozial schwachen Familien unter dem Motto "Music for Social Change" professionellen Musik- und Gesangsunterricht um damit ihre Integration in die Gesellschaft zu fördern.

  • Film: "Der Stoff, aus dem Träume sind" zeigt alternative Wohnprojekte

    Gerade in Zeiten von steigenden Mieten und Wohnungspreisen wird die Frage immer brisanter, wie man leistbaren Wohnraum erhalten kann - und zwar nicht nur auf politischer Ebene, sondern im eigenen Umfeld. Selbstorganisiertes, gemeinschaftliches Wohnen ist ein Konzept, das derzeit mit Baugruppen Aufschwung erhält - unterstützt durch den Umstand, dass bei großen Stadtentwicklungsgebieten, etwa dem Sonnwendviertel oder dem Nordbahnhof in Wien, Grundstücksflächen für solche Gruppen vorgesehen sind, die sich als Kollektiv organisieren, den Neubau als partizipativen Prozess planen und in dieser Form dann auch miteinander leben wollen. Solch alternative Bauprojekte gehen zurück auf die 1970- er Jahre, wie ein neuer Film darstellt: "Der Stoff, aus dem Träume sind" heißt er - heute Abend wird er in Graz uraufgeführt. Ein Gespräch mit den Regisseuren Michael Rieper und Lotte Schreiber.

  • Nationalbibliothek Libanon

    Im Libanon, dem Land zwischen Mittelmeer, Syrien und Israel, leben rund 6 Millionen Menschen. In der Hauptstadt Beirut, wurde vor 100 Jahren von einem Büchersammler, der Grundstein für eine Nationalbibliothek geleg, auch als Ort der Nationalen Identität. Im Libanesischen Bürgerkrieg wurde die Bibliothek geplündert und zerstört, die verbliebenen Bücher in Sicherheit gebracht. Seit 2003 wurde an ihrer Wiedereröffnung gearbeitet, die Bücher, die zum Teil unter suboptimalen Bedingungen gelagert waren, mussten restauriert werden. Seit Anfang des Jahres steht sie wieder.

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