Zwei verbrannte Autos in Nigeria

AFP/AUDU ALI MARTE

Krieg im Namen der Religion

Dschihadismus in Mali und Nigeria. Gestaltung: Jens Borchers

Seit Jahren toben in den westafrikanischen Ländern Mali und Nigeria Konflikte mit islamistisch-terroristischen Gruppen. Beide Staaten versuchen dagegen vor allem militärisch vorzugehen. Hilfe aus dem Ausland kommt in Form von Waffenlieferungen, Entsendung von Beratern oder Friedenstruppen der Vereinten Nationen.

In beiden Konflikten sind bestenfalls begrenzte Erfolge zu sehen: Boko Haram ist in Nigeria weiterhin aktiv, längst sind auch Nachbarstaaten betroffen. In Mali verschlechtert sich die Sicherheitslage zunehmend, und auch dort ist die Auseinandersetzung längst über die Grenzen nach Niger und Burkina Faso getragen worden. Als Ursache gilt in beiden Fällen vor allem religiöser Extremismus, der Dschihadismus. Tatsächlich spielen Staatsversagen, schlechte Regierungsführung und Korruption eine zentrale Rolle. Eine Spurensuche

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