Zwei Kinder schauen unter einer Plane ihrer Flüchtlingsunterkunft hervor

AFP/MUNIR UZ ZAMAN

Die Rechtlosen - Zur Lage der Rohingya

Die Lage der Rohingya in ihrer Heimat Myanmar bleibt lebensgefährlich - nach wie vor geht das burmesische Militär mit Gewalt gegen die Minderheit vor. Gestaltung: Benjamin Breitegger

Im August 2017 wurden Angehörige der Rohingya, einer mehrheitlich muslimischen Minderheit in Burma, dem heutigen Myanmar, brutal ermordet. Burmesische Soldaten überfielen Dörfer und vergingen sich an Frauen und Kindern. Hunderttausende Rohingya flüchteten über die Grenze nach Bangladesch. Quasi über Nacht entstand im Herbst 2017 das bis heute größte Flüchtlingslager der Welt, in dem die Menschen anfangs völlig auf sich allein gestellt waren.
Heute werden sie von zahlreichen Helferinnen und Helfern internationaler Organisationen versorgt, von denen niemand weiß, wie lange sie noch bleiben müssen. Es werden wohl Jahre, wenn nicht Jahrzehnte sein. Denn die Lage der Rohingya in ihrer Heimat Myanmar bleibt lebensgefährlich: Nach wie vor geht das burmesische Militär mit Gewalt gegen Minderheiten vor. Was passiert dort, in Myanmar, dem Land der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi? Warum werden Rohingya bis heute verfolgt?

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