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Ö1 Mittagsjournal

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Beiträge

  • Trump beim G7-Gipfel: "Bald Gespräche mit China"

    Im französischen Biarritz geht heute der G7-Gipfel zu Ende, voraussichtlich ohne gemeinsame Schlusserklärung. Denn US-Präsident Donald Trump verfolgt wieder einmal seine eigene Agenda. In der Iran-Frage, beim Klimaschutz und in Sachen Nordkorea ist Trump unterschiedlicher Meinung, als die anderen Staaten.

  • Amazonas-Brände: Aussichtsloser Kampf?

    Die massiven Waldbrände im Amazonasgebiet waren ebenso Thema beim G7-Gipfel in Biarritz. Der internationale Druck auf Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro steigt, und so hat dieser zuletzt doch noch Löscheinsätze veranlasst. Bolsonaros Kritiker sehen darin aber nur eine verlogene PR-Strategie. Es sei zu spät, sagen sie. Tatsächlich scheint der Kampf gegen die vielen Brände mittlerweile fast aussichtslos.

  • "Kohleausstieg einzige Lösung"

    Im Pariser Klimaschutzabkommen wurde 2015 vereinbart, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen. Sollte es nicht gelingen, den Ausstoß klimaschädlicher Gase entsprechend zu reduzieren, droht der Klimawandel außer Kontrolle zu geraten, darin ist sich die Wissenschaft weitgehend einig. Doch kürzlich hat eine EU-Studie wieder deutlich gemacht, dass der Kampf gegen den Klimawandel kaum Fortschritte macht und die Treibhausgas-Emissionen seit 2014 sogar gestiegen sind. Auch Österreich ist da keine Ausnahme, sagt Othmar Edenhofer, Klimaexperte vom Potsdamer Institut für Klimafolgen-Forschung. "Die globalen Emissionen steigen, weil Asien massiv in Kohle investiert. Bis 2035 müssen wir einen emissionsfreien Stromsektor haben," sagt Edenhofer. Er hält eine CO2-Steuer für dringend notwendig: "Die Einnahmen sollen dann den Bürgerinnen und Bürgern rückerstattet werden," sagt Edenhofer. Zu den Bränden im Amazonas sagt er: "Die Zerstörung ist mutwillig. Auch die Wasserversorgung in Brasilien könnte darunter leiden."

  • Iran macht Öl-Export zu Gesprächsbedingung

    Der Besuch des iranischen Außenministers Sarif beim G7-Gipfel in Biarritz war überraschend. Im Iran wurd der Auftritt von Sarif mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt. In den Medien wurde jede Etappe festgehalten und am Ende stets versichert, dass es mit dem Erzfeind USA keine Begegnung gegeben habe.

  • Italien: Salvinis Lega verliert Stimmen

    In Italien sieht es ganz so aus, als würde es für Innenminister und Chef der rechten Lega-Partei Matteo Salvini nicht nach Plan laufen. Dieser hatte - gestützt auf gute Umfragewerte - die Koalition mit den liberalen "Fünf Sternen" gesprengt, in der Hoffnung auf Neuwahlen. Doch stattdessen zeichnet sich eine mögliche Zusammenarbeit der Fünf Sterne mit den Sozialdemokraten ab. Salvinis Umfragewerte sinken. "Die Lega liegt derzeit nur bei 33 Prozent, die Werte der Sozialdemokraten und der Fünf Sterne, sind leicht gestiegen," meint ORF-Korrespondentin Katharina Wagner in Rom. "Eine Neuauflage der Koalition zwischen Fünf Sterne und Lega wollen nur wenige Wähler," so Wagner. Es könnte aber sein, dass der zurückgetretene Premier Conte eine Koalition zwischen Sozialdemokraten und Fünf Sternen führt.

  • Wie Prominente für Parteien werben

    Jüngster Aufreger im österreichischen Wahlkampf ist ein Video der Schauspielerin Christiane Hörbiger, in der diese für Sebastian Kurz und die ÖVP Werbung macht. Darin bezeichnet sie den erfolgreichen Misstrauensantrag der Sozialdemokraten zur Absetzung von Kurz als wörtlich "vollkommen verblödet". Dass sich Künstlerinnen und Künstler für - oder auch gegen - politische Parteien engagieren, ist allerdings kein Novum.

  • "Mindestlohn nicht Sache der Politik"

    Die SPÖ will im Wahlkampf mit der Forderung nach einem Mindestlohn von 1.700 Euro punkten. Ein solcher Mindestlohn wird vom ÖGB schon seit langem gefordert. Heute reiht sich Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl in die Reihen der Kritiker ein. Zwar befürwortet sie einen höheren Mindestlohn, gibt aber zu bedenken, dass Lohnpolitik Sache der Gewerkschaften sei, und nicht der Politik.

  • Grüne: "Klimathema rigoros verpennt"

    Die Grünen haben heute ihr Wahlprogramm für die Nationalratswahl präsentiert. Der Schwerpunkt ist wenig überraschend Klima- und Umweltschutz. Auf etwa 80 Seiten finden sich bekannte Forderungen nach einer ökologischen Steuerreform, einer Reform des Verkehrswesens oder mehr biologischer Landwirtschaft. Ziel der Grünen ist es, wieder in den Nationalrat hineinzukommen, wobei sie ihre Rolle nach der Wahl scheinbar eher in der Opposition sehen als in einer Regierung.

  • NEOS wollen Zuwanderung nach Punktesystem

    Die NEOS wollen sich dem Thema Fachkräftemangel mit der - wie sie es nennen -"Strategie für qualifizierte Zuwanderung" nähern. Die NEOS verweisen auf die massiven Umsatzeinbußen, die den Unternehmern durch fehlende Fachkräfte entstehen. Gefordert wird deshalb ein einheitliches Einwanderungsgesetz für Österreich.

  • Private Mieten um 39 Prozent gestiegen

    Mit der Forderung, die Maklerprovision für Mieter zu streichen und stattdessen den Vermietern umzuhängen, hat die ÖVP vor einer Woche aufhorchen lassen. Heute legt die Arbeiterkammer nach und fordert ihrerseits Maßnahmen im Sinne der Mieter. Vor allem bei privaten Neuvermietungen seien die Mieten mit einem Plus von fast 40 Prozent seit 2008 regelrecht explodiert, argumentiert die AK. Auch der Anteil befristeter Mieten steigt.

  • Nur jedes zweite Kind gegen HPV geimpft

    In österreich erkranken jährlich rund 40.000 Menschen an Krebs. Eine vermeidbare Ursache von Krebs sind Infektionen mit Viren, etwa mit Humanen Papilloma Viren, kurz HPV. Vier von fünf Personen stecken sich im Laufe ihres Lebens einmal mit diesen Viren an. Einige HPV-Stämme können Krebsvorstufen auslösen: Am Gebärmutterhals, an den Geschlechtsorganen von Mann und Frau, aber auch im Rachen. Eine Impfung schützt derzeit gegen neun HPV-Stämme, unter ihnen die gefährlichsten. Die Impfung wird für Kinder und Jugendliche kostenlos abgegeben. Dennoch beträgt die Durchimpfungsrate in Österreich nur 50 Prozent.

  • Intervallfasten gut für das Immunsystem?

    Intervallfasten ist wohl einer der hartnäckigsten Ernährungstrends der letzten Jahre. Dabei macht man zwischen den Mahlzeiten längere Pausen, viele fasten etwa 16 Stunden zwischen Abendessen und Frühstück. Das soll nicht nur beim Abnehmen helfen, sondern auch positiv auf die Gesundheit wirken. Eine neue Studie zeigt nun, wie Intervallfasten bei chronisch-entzündliche Krankheiten helfen könnte.

  • Weinbau muss auf "hitzebeständige Sorten" setzen

    Der Weinbauverband ist trotz der Wetterextreme von Unwettern bis Hitze optimistisch, was die heurige Weinbilanz betrifft. Längerfristig sind aber hitzebeständigere Sorten und Bewässerungssysteme auch im Weinbau Thema.

  • "Das flüssige Land": Roman von Raphaela Edelbauer

    "Das Flüssige Land", so heißt der soeben erschienene Roman von Raphaela Edelbauer, die im Vorjahr als einzige Österreicherin am Bachmann-Wettbewerb teilgenommen und prompt den Publikumspreis gewonnen hat. Ihr damaliger Beitrag war schon ein Auszug aus dem bereits in Arbeit befindlichen Roman über einen geheimnisvollen Ort im Wechselgebiet, auf dem dunkle Schatten lasten.

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