Rund um den Tisch mit dem Volksempfänger

ÖNB

Mediale Kriegsvorbereitung

Wie das NS-Regime die Bevölkerung auf den Weltkrieg einstimmte. Mit Fritz Hausjell, Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaften, Universität Wien.
Gestaltung: Robert Weichinger

Vor 80 Jahren, am 1.9.1939, begann mit dem Angriff der deutschen Wehrmacht auf Polen der 2. Weltkrieg. Das Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaften der Universität Wien und Ö1 nehmen dieses Ereignis zum Anlass, die Rolle der Medien als Agitations-, Aufhetzungs-, und Verleumdungsorgane der Nationalsozialisten zu beleuchten.

Bereits während der Weimarer Republik bauten die Nazis einen Propagandaapparat zur Machtübernahme auf. Nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Jänner 1933 steigerten sich die medialen Aktivitäten der NSDAP. In der Zeit der NS-Herrschaft diente eine massiv eingesetzte Propaganda in den mittlerweile gleichgeschalteten Medien dem Machterhalt, und sie war das wichtigste gesellschaftliche Instrument zur politischen Indoktrinierung der Bevölkerung. Joseph Goebbels' Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, im März 1933 eingerichtet, war für die inhaltliche Lenkung sämtlicher Medien zuständig. Die Bevölkerung sollte von da an sukzessive auf den Krieg vorbereitet werden.

In dieser Reihe geht es um die psychologische Vorbereitung zum Weltkrieg mittels dirigierter Medien, darum, wie die Bevölkerung darauf reagiert hat und wie die publizistische Gegenwehr der NS-Gegner ausgesehen hat.

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