Kabarettpreis an Klaus Eckel ++ "Die Agentin" im Kino ++ Regisseur Kriegenburg im Interview

1. 20 Jahre Österreichischer Kabarettpreis
2. "Die Agentin" von Yuval Adler - ein Film mit antiisraelischen Stereotypen?
3. Regisseur Andreas Kriegenburg zu Simon Boccanegra in Salzburg

Beiträge

  • 20 Jahre Österreichischer Kabarettpreis

    Der Österreichische Kabarettpreis, vormals unter dem Namen "Karl" bekannt, begeht heuer seinen 20. Geburtstag. Der von Wolfgang Gratzl, dem damaligen Leiter der Kleinkunstbühne Vindobona ins Leben gerufene Preis wird am 4. November das nächste Mal vergeben. Der Hauptpreis geht diesmal an Klaus Eckel, der mit seinem 2016 veröffentlichten Programm "Zuerst die gute Nachricht" einen großen Hit landete und seither vor ausverkauften Hallen spielt. Heute Vormittag wurden die Preisträger des Österreichischen Kabarettpreises in Wien präsentiert.

  • "Die Agentin" von Yuval Adler im Kino

    "Die Agentin" ein Film des Regisseurs Yuval Adler sorgte bei seiner Premier im Rahmen der diesjährigen Berlinale für zwiespältige Reaktionen. Ein Teil der Kritik hob die besonnene Inszenierung hervor, die dem Agentenfilm-Genre nicht immer innewohnt. Ein anderer Teil wiederum warf dem Film vor, anti-israelische Stereotypen zu propagieren. Die Besetzung der Hauptrollen ist jedenfalls hochkarätig. Neben Diane Kruger als titelgebende Agentin ist der Brite Martin Freeman als ihr Kontaktmann beim israelischen Geheimdienst Mossad zu sehen. Diesen Freitag startet "Die Agentin" auch in unseren Kinos.

  • Regisseur Kriegenburg zu "Simon Boccanegra"

    Die Produktion "Simon Boccanegra" von Giuseppe Verdi gehört zu den Höhepunkten der heurigen Salzburger Festspiele. Die Solistinnen und Solisten wurden umjubelt: Luca Salsi als Simon, René Pape als Fiesco, Marina Rebeka als Amelia, um nur einige zu nennen. Regisseur Andreas Kriegenburg versetzte die Handlung von der mittelalterlichen Republik Genua in die Gegenwart. Statt des Degens zücken die Verschwörer das Smartphone um zu putschen. Sein Salzburger Festspieldebüt gab Kriegenburg 2014 mit Horváths "Don Juan kommt aus dem Krieg" seine letzte Arbeit beim Festival war Schostakowitschs "Lady Macbeth von Mzensk". Susanna Dal Monte.

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