Fahrrad

ORF/JOSEPH SCHIMMER

Liebeserklärung an ein flüchtiges Phänomen

"Das Fahrrad". Von Martin Mosebach. Es liest Florian Teichtmeister. Gestaltung: Stefanie Zussner

Fahrräder werden nur von denen besessen, die gerade draufsitzen. Sie sind den Katzen vergleichbar." - Mit dieser These - und anderen - zur Eigenwilligkeit des Fahrrads legt der Autor eine Liebeserklärung an das Fahrrad und die Augenblicke der vollkommenen Freiheit und des Glücks beim Fahrradfahren ab.

Martin Mosebach, geboren 1951 in Frankfurt am Main, begann schon während des Jurastudiums seinen ersten Roman zu schreiben. Neben Prosa und Lyrik veröffentlichte er Aufsätze über Kunst und Literatur, verfasste Hörspiele, Opernlibretti und Filmdrehbücher. Er wurde u. a. mit dem Heimito von Doderer-Preis, dem Kleist-Preis und dem Georg-Büchner-Preis, der wichtigsten Auszeichnung für deutschsprachige Literatur, ausgezeichnet. Die Begründung der Jury lautete: "Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den Georg-Büchner-Preis 2007 Martin Mosebach, dem Erzähler von weltweitem Horizont, der die klassischen und die modernen Traditionen des Romans zu einer kraftvollen neuen Synthese geführt hat, und dem Essayisten von universaler Bildung. Sie ehrt einen der humorvollsten und hintergründigsten Menschendarsteller unserer jüngeren Literatur und einen ihrer glanzvollsten Stilisten." Martin Mosebach lebt in Frankfurt.

Service

Martin Mosebach, "Das Fahrrad" aus "Das Leben ist kurz. Zwölf Bagatellen", Rowohlt Verlag, 2016

Sendereihe

Übersicht