Hans Otto Thomashoff

ORF/JOSEPH SCHIMMER

Wie Eltern die besten Vorbilder werden

12 Fragen an den Psychiater, Psychoanalytiker und Autor Hans Otto Thomashoff
Gestaltung. Birgit Dalheimer

Das Stressempfinden beginnt schon im Mutterleib, ohne sichere Bindung sind Beziehungen schwierig, ein gesunder Rahmen für aktive Welteroberung, die Bewältigung der Reizüberflutung, was tun, wenn die Hormone das Ende der Kindheit einläuten - die Anforderungen an Elternschaft scheinen überbordend. Dabei funktioniert Erziehung vermeintlich ganz einfach: Kinder lernen vor allem das, was ihre Eltern ihnen vorleben, sagt der in Wien lebende Psychiater, Psychoanalytiker und Autor Hans Otto Thomashoff in seinem Buch "Damit aus kleinen Ärschen keine großen werden".

Die zugrundeliegende These, dass das menschliche Gehirn in erster Linie aus der erlebten Erfahrung lernt, bestätigen alltägliche Beobachtungen, zumal die eines Psychotherapeuten, ebenso wie die moderne Hirnforschung. Ist Eltern also daran gelegen, dass ihre Kinder ein glückliches und erfolgreiches Leben führen, sollten sie selbst ein solches führen. "Eltern sein bedeutet nicht Selbstaufopferung, sondern aktives Vorbild sein: im wirklichen Leben vorleben, wie das wirkliche Leben wirklich gelingt."

Nur: Wie gelingt das eigene Leben wirklich? Und was heißt das dann konkret für den Umgang mit Kindern vom Baby- und Kleinkindalter, über die Vorschulzeit bis zur Pubertät? - Was es für ein gelingendes Leben braucht - das eigene wie das unserer Kinder - fragt Birgit Dalheimer in diesem "Salzburger Nachtstudio" den Psychiater, Psychoanalytiker, Kunsthistoriker und Autor Hans Otto Thomashoff.

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