Eine rosarote Luftpolsterfolie

ORF/URSULA HUMMEL-BERGER

Systemische Familientherapie

Kollektive Heilung für individuelle Leiden
Gestaltung: Michael Reitz

In den 1950er Jahren entstand in den USA das Konzept der "Systemischen Familientherapie". Es besagt: der einzelne psychisch Kranke ist Symptomträger für eine Familie, die nicht mehr oder nur eingeschränkt funktioniert. Die Ursachen für seelische Störungen werden in dem familiären System gesucht, das ihn umgibt und bedingt. Patient ist also nicht nur das Individuum - die ganze Sippe wird in den therapeutischen Prozess miteinbezogen.

Mit den familiären Konstellationen, z.B. durch Patchworkstrukturen, wurde in den letzten Jahren auch das Design der systemischen Familientherapie einem Wandel unterzogen. Zunehmend geraten auch gesellschaftliche Einflüsse in den Blick und ihre Verantwortung für seelische Störungen.

Michael Reitz mit dem neuesten Forschungsstand.

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