Feministische Radiokunst aus Argentinien

El contagio feminista #2 curated by Anna Raimondo
Die italienische Künstlerin Anna Raimondo hat im Rahmen eines Stipendiums in Buenos Aires, Argentinien mit Soundkünstlerinnen zusammengearbeitet. Daraus entstanden neue Radiokunstarbeiten für das Ö1 Kunstradio.

NI UNA MENOS, nicht eine weniger - nennt sich eine feministische Protestbewegung, die 2015 in Argentinien ihren Anfang genommen und sich rasch über den ganzen südamerikanischen Kontinent verbreitet hat. Die Aktivistinnen der Bewegung fordern das Recht auf Abtreibung und erheben lautstark die Stimme gegen die alltägliche Gewalt gegen Frauen. Inspiriert von dieser feministischen Welle, die Südamerika ergriffen hat, hat die italienische Künstlerin Anna Raimondo eine Radiokunst-Reihe gestaltet, die den klingenden Titel "El contagio feminista" trägt.

Im zweiten Teil der curated by Anna Raimondo Serie "El contagio feminista" werden zwei neue Radioarbeiten von argentinischen Künstlerinnen vorgestellt.

In Ni dios, ni patrón, ni marido begeben sich Florencia Curci und Tatiana Heuman auf eine Zeitreise des Feminismus in Buenos Aires. Und die Künstlerinnengruppe ZAG gehen der Frage nach mit welcher Frequenz der soziale Körper heute schwingt.

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