Mehlwürmer in einem Einmachglas

AFP/DIETER NAGL

Algen, Maden, Trinkhanf: Die Zukunft der Ernährung

Was hat Ernährung mit Klimaschutz zu tun? Ein Streifzug durch die Welt des Novel Food; Gestaltung: Cornelia Krebs

Derzeit wird viel über sogenannte alternative Nahrungsmittel gesprochen. Glaubt man Expert/innen, werden diese meist besonders energieschonend hergestellten und nährstoffreichen Lebensmittel auch im wörtlichen Sinn schon bald in aller Munde sein.
Mit Pestiziden behandelte Monokulturen belasten die Böden, das Wassersystem und die Artenvielfalt. Die industrielle Fleischproduktion, inklusive abgeholzter Wälder für Weide- und Futterflächen, tut ihr übriges. Weltweit bestehen 75 Prozent unserer Nahrung aus nur 12 Pflanzen- und fünf Tierarten. Dabei gäbe es bis zu 50.000 essbare Pflanzen, die die Natur zur Verfügung stellt - und zahlreiche Insekten, wie etwa Mehlwürmer, Heuschrecken, Bienenlarven und allerlei Käfer. Schon jetzt verspeisen etwa zwei Milliarden Menschen regelmäßig Insekten. Was werden wir also in Zukunft essen? Und wo bleibt bei aller Vernunft der Genuss?

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