Der Uhrturm auf dem Schlossberg in Graz

APA/HANS KLAUS TECHT

Wie bunt ist die Grüne Mark?

Erkundung in steirischen Regionen, dort, wo (Dunkel-)Rot und Blau um Stimmen rittern und dort, wo Schwarz, Grün und Pink auf besonderen Zuspruch hoffen. Gestaltung: Astrid Plank und Birgit Pointner

Am 24. November wählt die Steiermark einen neuen Landtag. Schwarz, rot, blau, grün, pink und dunkelrot sind die Farben der Parteien, die Aussicht auf Mandate haben - und die Kräfteverhältnisse könnten sich deutlich verschieben. Bei den kleineren Parteien - Grünen, NEOS und KPÖ - geht es um die Absicherung bzw. den Neueinzug in den Landtag. Die NEOS haben es 2015 nicht geschafft, rechnen sich jetzt aber gute Chancen aus - das könnte zulasten der Kommunisten gehen, die in der Steiermark zwar traditionell gut verankert sind, nun aber zittern müssen. Die Verhältnisse an der Spitze könnten sich umkehren: Die ÖVP - immer noch mehr schwarz als türkis - stellt zwar den Landeshauptmann, war aber zuletzt, wenn auch hauchdünn, nur Zweite im Land. Dass die SPÖ noch einmal die Nase vorn haben könnte, gilt aber als unwahrscheinlich. Die Aussichten der FPÖ sind nach den Skandalen des heurigen Jahres schwer einzuschätzen.
Wie bunt ist also die Steiermark, und was bewegt das Wahlvolk am meisten?

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