Ein junger Uigur schaut durch eine vergitterte Tür

AFP/PETER PARKS

China Cables: Die Unterdrückung der Uiguren in China

Vergangene Woche platzte die Bombe: Dokumente aus dem Inneren der chinesischen Kommunistischen Partei wurden veröffentlicht.
Gestaltung: Christine Adelhardt, Philipp Eckstein, Jan Lukas Strozyk, Benedikt Strunz

Die als geheim eingestuften Dokumente zeigen erstmals im Detail, wie die massenhafte Internierung von religiösen Minderheiten in der Volksrepublik China organisiert und durchgeführt wird. In der Autonomieregion Xinjiang im Nordwesten des Landes werden nach Einschätzung von Experten mehr als eine Million Menschen, vorwiegend Uiguren, in Lagern gefangen gehalten und umerzogen. Die Papiere wurden dem Internationalen Konsortium Investigativer Journalisten (ICIJ) zugespielt und von 17 internationalen Medienpartnern, darunter die ARD in Deutschland, ausgewertet. Alle Rechercheergebnisse wurden weltweit unter dem Stichwort "China Cables" veröffentlicht.
Sowohl die USA als auch die EU zeigen sich empört über die Berichte und fordern die Freilassung unschuldig inhaftierter Menschen. Die Regierung in Peking spricht von einer internen Angelegenheit.

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